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handycap auch genand behinderungen

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time Gepostet am 2018.02.28, 02:21 Uhr          chart 1015 Besuche

Der Begriff geistige Behinderung (in medizinischen Kreisen auch „mentale Retardierung&ldquowink bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens.Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig:Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer „Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz“. So bezeichnet auch die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) dieses Phänomen als „Intelligenzminderung“ (F70–79). Demnach lässt sich – rein auf die Intelligenz bezogen – eine geistige Behinderung als Steigerung und Erweiterung einer Lernbehinderung verstehen.In anderen Definitionen rückt statt der Intelligenz eher die Interaktion des betroffenen Menschen mit seiner Umwelt in den Blick.Der alters- oder krankheitsbedingte Verlust vorher beherrschter Fähigkeiten (und damit auch der Intelligenz) wird als Demenz bezeichnet. Im Falle einer dauerhaften Beeinträchtigung durch psychiatrische oder neurologische Erkrankungen, die sich primär durch Denkstörungen bei (weitgehend) erhaltener Intelligenz darstellen, spricht man von einer psychischen Behinderung, wobei die Übergänge oft fließend sind.

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time Gepostet am 2018.02.28, 02:28 Uhr

Eine Diagnose der geistigen Behinderung bezieht sich oft auf die Messung einer deutlichen Intelligenzminderung mit Hilfe standardisierter Intelligenztests. Ein Intelligenzquotient (IQ) im Bereich von 70 bis 85 ist unterdurchschnittlich; in diesem Fall spricht man von einer Lernbehinderung. Ein IQ unter 70 bedingt dann die Diagnose der geistigen Behinderung. Eine weitere Unterteilung dieses Bereiches wird von manchen Autoren als obsolet angesehen, da es keine Messverfahren gibt, die hier valide und reliable Ergebnisse mit der nötigen Trennschärfe ergeben.Ist die Durchführung eines Intelligenztests zum Beispiel wegen einer körperlichen Behinderung oder einer Verhaltensstörung nicht möglich, werden andere Tests durchgeführt (zum Beispiel selbständiges Essen und Trinken, Arbeitsproben, selbständiges Ankleiden). Im Bereich der geringsten Intelligenzleistungen, die bei schweren Krankheitsbildern, Verwachsungen im Gehirn oder kriegsbedingt zerstörten Hirnteilen auftreten, wurde früher die Konditionierbarkeit auf bestimmte Reize diagnostisch verwendet. So ließen sich früher als „imbezil“ bezeichnete Patienten mit positiven Reizen oder regelmäßigen Gewohnheiten (Süßigkeiten, Essenszeiten) konditionieren, wohingegen bei einem IQ unter 20 nur noch aversive Reize mit einer Vermeidungsreaktion verbunden werden konnten. Klinisch wurde die Diagnose vor allem im Sinn einer Grenzangabe (z. B. grenzdebil) verwendet, obgleich auch eine Skalierung mit Punktwerten vornehmbar war. Die Angaben verloren daher im unteren Bereich ihren Wert als Verteilungsfunktion und waren eine reine diagnostische Klasse.Auch heute ist die Zuschreibung einer geistigen Behinderung per Intelligenzmessung sehr umstritten. Mittlerweile ist sie einer individuellen Einzelfallbeschreibung im Rahmen einer systemischen Analyse der Mensch-Umfeld-Verhältnisse gewichen, wobei IQ-Tests zwar regelmäßig durchgeführt, aber nicht als alleiniger Wert interpretiert werden (dürfen).Einige Krankheits- oder Behinderungsbilder ähneln oberflächlich der geistigen Behinderung, sind jedoch im Sinne einer Differentialdiagnose von ihr zu unterscheiden. Das ist zum Beispiel der frühkindliche Autismus, die psycho-soziale Deprivation (auch Deprivationssyndrom oder Hospitalismus), die Demenz oder auch hirnorganische Krankheiten. Auch die so genannte Pseudodebilität(auch: Pseudodemenz, beim Erwachsenen Ganser-Syndrom) ist von der geistigen Behinderung zu unterscheiden, denn hier ist die kognitive Beeinträchtigung Konversionssymptom. Die hauptsächlichen Unterscheidungen bestehen darin, dass die geistige Behinderung von Anfang an besteht, dass keine Wahnsymptome vorhanden sind und dass das Sozialverhalten nicht autistisch ist.SymptomeAm auffälligsten sind die Verzögerung der kognitiv-intellektuellen Entwicklung im Kindesalter, die Lernschwierigkeiten in der Schule und das herabgesetzte Abstraktionsvermögen (wie Hängenbleiben am Detail oder am sinnlich Wahrgenommenen, Leichtgläubigkeit). Nicht nur die durchschnittlich maximal erreichbare Intelligenz, sondern teilweise auch das Anpassungsvermögen und die soziale und emotionale Reife sind beeinträchtigt.Eine geistige Behinderung ist häufig mit anderen Besonderheiten verbunden (wie AutismusFehlbildungen des Gehirns, Lernstörungen, Beeinträchtigung der Motorik und der Sprache). Sie beeinflusst nicht unbedingt die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden wie FreudeWutoder Leid (vgl. kognitive Behinderung), jedoch zum Teil die Fähigkeit, mit diesen Gefühlen umzugehen und sie (lautsprachlich) zu kommunizieren.Die Lebenserwartung von Menschen mit einer geistigen Behinderung ist in der Regel nicht geringer als die von Menschen ohne eine geistige Behinderung. Bei einigen Syndromen gehen geistige Behinderungen jedoch mit zum Teil schwerwiegenden Beeinträchtigungen im körperlich-organischen Bereich einher, die sich teils nur im Einzelfall, teils jedoch auch generell (behinderungsspezifisch) negativ auf die Lebenserwartung auswirken.Grade der geistigen BehinderungDie ICD-10-Klassifikation teilt die geistige Behinderung in verschiedene Grade ein. Dies sind:Leichte geistige Behinderungauch leichte Intelligenzminderung, früher DebilitätICD-10 F70Der Intelligenzquotient liegt zwischen 50 und 69. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten in der Schule und erreichen als Erwachsene ein Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren. Viele Erwachsene können arbeiten und gute soziale Beziehungen pflegen.Mittelgradige geistige Behinderungauch mittelgradige Intelligenzminderung, früher ImbezillitätICD-10 F71Der Intelligenzquotient liegt zwischen 35 und 49. Dies entspricht beim Erwachsenen einem Intelligenzalter von 6 bis unter 9 Jahren. Es kommt zu deutlichen Entwicklungsverzögerungen in der Kindheit. Die meisten können aber ein gewisses Maß an Unabhängigkeit erreichen und eine ausreichende Kommunikationsfähigkeit und Ausbildung erwerben. Erwachsene brauchen in unterschiedlichem Ausmaß Unterstützung im täglichen Leben und bei der Arbeit.Schwere geistige Behinderungauch schwere Intelligenzminderung, früher ImbezillitätICD-10 F72. Der Intelligenzquotient liegt zwischen 20 und 34. Dies entspricht beim Erwachsenen einem Intelligenzalter von 3 bis unter 6 Jahren. Da die Betroffenen nicht lesen und schreiben lernen und keine allgemeinbildende Schule besuchen können, besuchen sie eine Schule für praktisch Bildbare (auch Förderschule), wo sie lebenspraktische Bildung erhalten. Andauernde Unterstützung ist nötig.Schwerste geistige Behinderungauch schwerste Intelligenzminderung, früher IdiotieICD-10 F73. Der Intelligenzquotient liegt unter 20. Dies entspricht beim Erwachsenen einem Intelligenzalter von unter 3 Jahren. Die eigene Versorgung, Kontinenz, Kommunikation und Beweglichkeit sind hochgradig beeinträchtigt.Dissoziierte IntelligenzICD-10 F74. Es besteht eine deutliche Diskrepanz von mindestens 15 IQ-Punkten beispielsweise zwischen Sprach-IQ und Handlungs-IQ.Andere geistige Behinderungauch andere IntelligenzminderungICD-10 F78. Diese Kategorie sollte nur verwendet werden, wenn die Beurteilung der Intelligenzminderung mit Hilfe der üblichen Verfahren wegen begleitender sensorischer oder körperlicher Beeinträchtigungen besonders schwierig oder unmöglich ist, wie bei Blinden, Taubstummen, schwer verhaltensgestörten oder körperlich behinderten Personen.Nicht näher bezeichnete geistige Behinderungauch nicht näher bezeichnete IntelligenzminderungICD-10 F 79.Die Informationen sind nicht ausreichend, um die Intelligenzminderung in eine der oben genannten Kategorien einzuordnen.

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time Gepostet am 2018.02.28, 02:32 Uhr

Rechtslage in DeutschlandAuch Menschen mit einer geistigen Behinderung wird das Recht der Teilnahme am öffentlichen Leben nicht abgesprochen. Eine Entmündigung, eine Vormundschaft oder Gebrechlichkeitspflegschaft gibt es in Deutschland seit 1992 nicht mehr. Bei Zweifeln an der Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung kann das zuständige Amtsgericht für die jeweilige Person eine Betreuung durch andere einrichten.Eine Schuldfähigkeit im Strafrecht, eine Deliktsfähigkeit und Geschäftsfähigkeit im Zivilrecht oder eine Handlungsfähigkeit im Verwaltungsrecht werden allerdings Menschen mit geistiger Behinderung häufig abgesprochen. Entsprechende Regelungen enthalten §§ 19–21 StGB§§ 104–113 BGB und §§ 827–832 BGB.Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung


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time Gepostet am 2018.03.01, 00:35 Uhr

Arbeits- und WohnsituationMenschen mit einer geistigen Behinderung ein möglichst autonomes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, schließt auch die Forderung nach einer angemessenen Arbeits- und Wohnsituation ein. Mit zunehmendem Schweregrad der Behinderung wächst allerdings der Bedarf an Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen: MobilitätKontinenz oder Kommunikation können bis hin zur Pflegebedürftigkeit beeinträchtigt sein.Spätestens mit der Gründung von speziellen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) seit den 1960er Jahren gab es flächendeckend in Deutschland entsprechende Arbeitsplätze des zweiten Arbeitsmarktes. Zunehmend arbeiten Menschen mit einer geistigen Behinderung auch in Arbeitsstellen des ersten Arbeitsmarktes oder in Integrationsbetrieben.Menschen mit geistiger Behinderung werden heute in der Regel nicht mehr in Anstalten oder Krankenhäusern untergebracht, was früher zur Ausgrenzung und regelmäßig zu Hospitalismus führte. Moderne Wohnformen sollen nur die jeweils notwendige Unterstützung bieten und die Selbstbestimmung fördern. Die Möglichkeiten umfassen das betreute Wohnen in der eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft, das Wohnheim mit individueller Betreuung und Assistenz, das Wohnen in Pflegefamilien (Beispiel: Geel), in integrativen Dörfern (Beispiel: evangelische Stiftung Alsterdorf in Hamburg), oder auch in integrativen Wohngemeinschaften (wie in München).Während die Aufnahme einer Arbeitsstelle in der Regel nach der Schule erfolgt, verbleiben viele junge Erwachsene noch für viele Jahre in ihrer Ursprungsfamilie.

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time Gepostet am 2018.03.01, 00:41 Uhr

Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Lebenshilfe-Verlag Marburg ist der deutschsprachige Fachverlag für die Themen „Menschen mit geistiger Behinderung“ und „Behindertenhilfe“. Neben Fachbüchern publiziert der Verlag drei Zeitschriften:

  • Die Lebenshilfe Zeitung (LHZ) ist die verbandliche Informationsplattform der Bundesvereinigung und wendet sich an Eltern, Angehörige, ehrenamtliche und professionell Engagierte. Ihr ist das Lebenshilfe-Magazin in Leichter Sprache beigelegt.
  • Die TEILHABE ist eine verbandsübergreifende Fachzeitschrift und wendet sich an Fachkräfte in der Behindertenhilfe sowie an Interessenten im Hochschulbereich. Sie ist seit 2009 die Nachfolgerin der Zeitschrift Geistige Behinderung (ZGB).[7]
  • Der Rechtsdienst der Lebenshilfe wendet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Fachkräfte in der Behindertenhilfe, an Jurist(inn)en und Mitarbeiter(innen) in Behörden. Er informiert über aktuelle Entwicklungen in der Sozialpolitik und Rechtsprechung, die Menschen mit Behinderung betrifft.[8]

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gender Lisa
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Lisa
time Gepostet am 2018.03.01, 17:40 Uhr

Amin, du hast hier allerhand gepostet, was möchtst du uns nun damit sagen ? bist du selber behindert ?
wenn ja, dann schreib doch mal was mit deinen eigenen worten, es wird dich hier keiner auslachen !


gender amin
gast gast
amin
time Gepostet am 2018.03.01, 18:10 Uhr

ich  habe   eine  Behinderung doch ein Unfall   ich   wo  ich mit 5jahren  ins wasser    gefallen  da doch habe ich ein 8min tot  gehabt   und    doch den koma wass ich  erliten habe    siind   mir die  girn  zellen  abgestorben   und  die ärzte    hatten    mich schön für tot   erstelt   ich  hab    sher wining  sauerstoff bekommen  und   bin  ganz frho das ich noch am leben   bin   und     hab    sher wingnge   freunde aber die wichting  sind die sind mir am herzen gewachsen     doch meein handycap    weil  ich ein ganz liebe    bin 


gender Savannah
smod smod
Savannah
time Gepostet am 2018.03.01, 18:50 Uhr

Hallo amin, so ein unfall ist sehr schlimm, auch wenn du jetzt dadurch ein handicap hast, sehe ich, das du trotzdem ein fröhlicher und lieber mensch bist. Ich finde es toll, das du so ein positiv denkender mensch bist, dich nicht versteckst und du uns hier im forum über dein handicap aufklärst. Ich hoffe, es wird von vielen usern gelesen und gibt auch anderen etwas mut, die auch irgendein handicap haben. Amin du kannst stolz auf dich sein.


time Gepostet am 2018.03.01, 23:17 Uhr

Gut das man das mal weiss. Bin stolz auf dich Amin. Schäme dich nicht zu sagen was dir fehlt. Den du bist du und nur jetzt  bist du, du. Bleib stark ! Carmen Sandiego 


gender amin
gast gast
amin
time Gepostet am 2018.03.02, 00:42 Uhr

menschen mit einer  Behinderung  hat  im leben nicht so einfach wie  ein  ohne handycap  mit den Jop   so mit der Wohnungen suche      es ist  immer die frage   wo das Geld    bleibt  wenn mann   ein  fach   fragen  tut      wenn mann     sich mühe macht und die leute   das zeingen tut was mann hat   und  sich  sehr gut  so wie    möcklich   es   geht    kann mann nicht immer so pervvckt sein   wie ein   ohne handycap   mann frangt sich ob her  das    packen   kann und   sich mit meschen ohne  handycap   koiziren  und  sich doch sezen    kann   aber das fähllt mir scher schwer    mit menschen ohne hadycap   zu  reden   weil es so schwer    ist den zu bereifung zu machen wie ist es einglich mit ein hadycap    zu leben   es ist ein fach  sher    leicht aber auch schwer mann ist  in seiner fatasy   welt wo alles  so gut ist  und sich sicher ist das keinen  auf die finger schauen tut und  sich einfach wohl ffühelen  


gender Noabelle
senior senior
Noabelle
time Gepostet am 2018.03.02, 13:39 Uhr

Hallo amin

Ich wusste ja schon von dir aus dem Chat das du ein Handycap hast.Nur genaues eben nicht.
Ich hab ne Zeitlang nicht gewusst was ich dir darauf schreiben sollte.
Ich kann und wir alle können uns das sicher nicht im entferntesten vorstellen,mit welchen Schwierigkeiten und Problemen du fertig werden musst.
Nicht nur die gesundheitlichen Probleme,sondern auch noch die Ignoranz der Mitmenschen,die wir anderen ja so gut wie nie mitbekommen sind für dich alltägliche Normalität.
Ich kann mich nur Savannah und Carmen anschliessen .-Es gehört schon Mut dazu diese persönlichen Dinge ins Forum zu setzen.Hut ab.
Biba...Aksu

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