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Welches Buch lest Ihr gerade?

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bussibär
time Gepostet am 2019.07.10, 13:11 Uhr          chart 559 Besuche

Um das Lesen und die Intelligenz zu fördern sowie aus Neugier mache ich dieses Thema auf...Aber auch, um zu Wissen, wo es bei jemandem "lang geht"....grins.....


like gefiel durch: Cimo, isle of man, Lisa

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bussibär
time Gepostet am 2019.08.13, 18:43 Uhr

Olivier Razac / Politische Geschichte des Stacheldrahtes...


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bussibär
time Gepostet am 2019.08.15, 10:19 Uhr

Ingrid Moras / Weihnachtliche Perlendeko...


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gender Jenny 87
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Jenny 87
time Gepostet am 2019.08.15, 10:30 Uhr

Hab gerade das Buch von Roger Willemsen "Musik" durchgelesen.


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time Gepostet am 2019.08.20, 01:17 Uhr

Martin Habeck / HC Strache - vom Rebell zum Staatsmann...


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gender pucki
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pucki
time Gepostet am 2019.12.23, 04:37 Uhr

Die noble Straße von Glen Bristow
Ein Südstaaten-Roman vor und während des Sezessionskrieges. Zweiter Teil einer Trilogie, wie ich aber erst später herausfand. Man kann es aber separat lesen. Ich fand das Buch auf dem Dachboden.

Einen roten Faden in diesem Roman finde ich bemerkenswert, weshalb ich ihn hier mal verewigen möchte:

Die Sklaven auf den Baumwollplantagen waren in der Hierarchie der Bevölkerung nicht die Untersten. Es ging ihnen im Vergleich zur weißen Unterschicht nämlich erheblich besser, als ich das bisher annahm. Wurde jemand krank, so stand ein Arzt zur Verfügung, sie konnten auch alle möglichen Berufe erlernen die auf den Großgrundbesitz benötigt wurden. Sie konnten heiraten und bekamen dann eine eigene Hütte. Sie wurden nur für ihre Arbeit nicht entlohnt, weshalb sie auch kein Eigentum erwerben konnten. Ihnen wurde alles benötigte zur Verfügung gestellt.
Im Nachhinein einleuchtend, sie waren ja schließlich ein Teil des Betriebskapitals der Plantagenbesitzer. Die weiße Unterschicht, Tagelöhner, Wanderarbeiter hingegen waren auf sich alleine gestellt. Wurde man krank und hatte kein Geld - Pech gehabt.

Die Sklaven hatten eine meist harte Arbeit (ohne Fluktuation smile), aber waren für die damalige Zeit sozial gut abgesichert.


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gender Deleted-User

time Gepostet am 2019.12.23, 15:18 Uhr

pucki,

was willst du uns damit sagen? Dass die Sklaverei gar nicht so schlimm war? Dass sie besser war als ein weißer Tagelöhner zu sein?
*
Zu dieser Zeit wurden nie Berufe erlernt. Sklaven mussten die Arbeit verrichten, die man ihnen zugewiesen hat. Wurde die Arbeit
nicht gut ausgeführt, oder wurde ein Vergehen begangen, wurden sie ausgepeitscht. Und zwar so, dass die Haut in "Fetzen" am Körper
hing. Sklavenkinder wurden, wenn man sie auf der Farm nicht brauchte, frühzeitig verkauft. So wurden sie von ihren Eltern getrennt.
*
Farmer/Bauern sind immer besorgt um ihre Arbeitspferde. Ihnen wird jede medizinische Hilfe zugeteilt, damit sie schnell wieder
einsatzfähig sind. Arbeitspferde/Sklaven hatten nur eine Aufgabe. Diese lautete: Arbeite, arbeite, arbeite.
*
".... Sie wurden nur für ihre Arbeit nicht entlohnt, weshalb sie auch kein Eigentum erwerben konnten. Ihnen wurde alles
benötigte zur Verfügung gestellt......" Meinem Hund stelle ich  auch alles Nötige zur Verfügung. Er muss mir nur treu sein.
*
"......aber waren für die damalige Zeit sozial gut abgesichert."....Welche Vorstellung hast du von sozialer Absicherung?
*
Was du hier machst, ist eine Verfälschung der Sklavengeschichte.


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gender Deleted-User

time Gepostet am 2019.12.23, 17:05 Uhr

Nachtrag
*
*
Gwen Bristow war eine "Tochter des Süden" der USA. Der Staaten, die für die Beibehaltung der Sklaverei einen Bürgerkrieg geführt haben.
Geboren wurde sie in Marion, South Carolina. Das Buch: "Die noble Straße" gehört zu "Die Louisiana Trilogie".

Ich verstehe, dass sie die Sklaverei in den Südstaaten der USA in einem positiven Licht darstellt.


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gender pucki
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pucki
time Gepostet am 2019.12.24, 02:12 Uhr

Heiner,
ich habe das Buch gelesen, nicht geschrieben. Ich geben hier nur meinen Eindruck wieder.

Zu Beginn des Buches steht der Text eines Plantagen-Liedes. Ich nehme an, daß die Autorin sich diesen Text nicht aus den Fingern gesogen hat (Schreibweise im Original):

Nigger pick the cotton, nigger tote the load,
Nigger build de levee foh de ribber to smash,
Nigger  nebber walk up de handsome road,
But I radder be a nigger dan po' white trash!

übersetzt (wahrscheinlich durch den Übersetzer des Buches):

Nigger pflückt die Baumwoll', Nigger schleppt die Last,
Nigger baut die Dämme, die der Fluß dann zerbricht,
Nigger niemals geht auf der noblen Straß';
Doch lieber ich ein Nigger bin als arm', weiß' Pack!

Der letzte Satz (Hervorhebung durch mich) unterstreicht die Eindrücke, die ich gewonnen habe. "arm weiß Pack" ist die weiße Unterschicht.



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