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Die Erde wird nicht untergehn - Auszug aus dem Musik-/Theaterschauspiel - Botschaften des Lebens

time Gepostet am 2020.04.30, 17:08 Uhr          chart 11323 Besuche

Jeden Morgen geht die Sonne auf,
beschwert dem Leben seinen Lauf,
bringt neue Sorgen und auch Glück,
zu "leben" das ist doch verrückt,
es könnte doch so einfach sein,
dann lebe es - und nicht den Schein.

Die Erde wird nicht untergehn,
sie wird auch morgen noch bestehn,
und neues Leben uns bescheren,
doch kommt die Zeit es uns auch nehmen,
so schaue dich im Spiegel an,
du bist es selbst, nun nimm dich an.

Durch Egoismus und der Gier,
vernichten wir das große "Wir",
Gemeinsamkeiten gibt es nicht
und Träume trüben unsere Sicht,
die Rücksichtslosigkeit nimmt zu
und Kriege nehmen uns die Ruh.

Verschwendungsssucht und Überdruss,
Gewalt, Vernichtung, Gift im Fluss,
und Tiere werden oft gequält,
Profit ist was nur noch zählt
und Nächstenliebe ist ein Wort,
der Wind - er trägt es weit, weit fort.

Die Erde wird nicht untergehn,
sie wird auch morgen noch bestehn,
und neues Leben uns bescheren,
doch kommt die Zeit es uns auch nehmen,
so schaue dich im Spiegel an,
du bist es selbst, nun nimm dich an.

Es geht auch anders wenn erwünscht,
der Anfang macht das kleine Kind,
noch völlig frei und unbeschwert
und nicht gesteuert und belehrt,
es schenkt uns Liebe und das Glück,
so nimm es an und denk zurück.

Du hast dein Leben in der Hand,
so werf es niemals an die Wand,
dein Kind in dir - es ist erwacht,
dir jeden Tag die Sonne lacht.



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Lisa
time Gepostet am 2020.05.02, 12:41 Uhr

Meer des Lebens - Auszug aus dem Musik-/Theaterschauspiel - Botschaften  des Lebens


Geboren, schnell und kalt,
gecheckt, notiert, gestylt,
den Alltagstrott kurz implantiert,
das Individuum ausradiert
und in die Masse integriert,
den Lebenslauf mit konstrukiert,
das Ziel gemeinsam diskutiert,
vertraglich kurz und kalt serviert.

Leben ohne Gleichgewicht,
geblendet ohne Zuversicht
und ohne Wert das Angesicht,
der monatliche Selbstbericht,
bestätigt durch ein Schnellgericht,
die Existenz im Rampenlicht.

Lebensmittel und Salat,
ohne Fett als Replikat,
zweckgebunden eingesetzt,
bei Weigerung ganz ausgesetzt,
rationierte Willkürgabe,
aufgesetztes Chefgehabe,
Widerstand im Keim erstickt,
Intrigantenstaat gestrickt.

Schlafbedar stets angeordnet,
Aufenthalt und Trieb geortet,
Regulierung angewandt,
Paarungswille ausgebrannt,
Lebenszeit erfolgsgebunden,
Wertverlust nach 1000 Stunden,
Aufenthalt kurz anvisiert,
Selbstzerstörung aktiviert.

Leben ohne Gleichgewicht,
geblendet ohne Zuversicht
und ohne Wert das Angesicht,
der monatliche Selbstbericht,
bestätigt durch ein Schnellgericht,
die Existenz im Rampenlicht.


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Lisa
time Gepostet am 2020.05.02, 12:48 Uhr

Warum soll ich bei Anderen immer so tun.... Auszug aus dem Musik-/Theaterschauspiel

Warum soll ich bei Anderen immer so tun,
meine Schwächen verstecken - wie das Ei im Huhn,
das ständige Trugbild zersetzt meine Mauer,
ein neuer Verputz wäre auch nicht von Dauer.

Ich bin wie ich bin und will es jetzt zeigen,
die Zeiten des Schauspiels erzwangen zum Schweigen,
das Wort ist eröffnet - die Anderen hörn zu,
Enttäuschung erzwungen verhilft mir zur Ruh.

Die ständige Maske zersetzt mein Gesicht,
die Falten des Lebens auf Karriere verpicht,
die Enttarnung wär nur noch ne Frage der Zeit,
ich stell mich dem Leben - zur Wahrheit bereit.

Ich bin wie ich bin und will es jetzt zeigen,
die Zeiten des Schauspiels erzwangen zum Schweigen,
das Wort ist eröffnet - die Anderen hörn zu,
Enttäuschung erzwungen verhilft mir zur Ruh.

Die bröckelnde Stärke - zerfallener Turm,
die Intrige geplant wie der lockernde Wurm,
ich will nur noch leben - verlasse die Bühne,
des Nachfolgers Schicksal beehrt meine Sühne.

Ich bin wie ich bin und will es jetzt zeigen,
die Zeiten des Schauspiels erzwangen zum Schweigen,
ich schweige für immer - der Deckel ist zu,
Befreiung der Anderen - vergessen im Nu.


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time Gepostet am 2020.05.02, 12:51 Uhr

Was ist das Ziel in unserem Leben - Auszug aus dem Musik-/Theaterschauspiel - Botschaften des Lebens

Was ist das Ziel in unserem Leben,
ist es der Wahn nach Großem streben,
oder ist es eher der kleine Schritt,
den du dann gehst mit großem Tritt
und ab und zu ein Wink bekommst,
im Leben gibt es nichts umsonst,
du musst bestehen in allen Lagen,
im Leben hast nur du das Sagen.

Das kleine Haus, es kommt zurück
und bietet dir im Augenblick,
die Ruhe und das große Glück,
begegnest keinem Missgeschick,
du siehst das klare Bild in dir,
es ist der Weg durch diese Tür.

Der nächste Tag mit neuem Ziel,
du nimmst es an in großem Stil,
dein Kind in dir - es revoltiert,
weil du den Überblick verlierst
und weiterhin die Lüge lebst,
dir dadurch selbst im Wege steht,
ein Weiterkommen gib es nicht,
du selbst versperrst dir diese Sicht.

Das kleine Haus, es kommt zurück
und bietet dir im Augenblick,
die Ruhe und das große Glück,
begegnest keinem Missgeschick,
du siehst das klare Bild in dir,
es ist der Weg durch diese Tür.

Wach endlich auf und schau dich an,
dein Spiegel lebt den selben Wahn,
zerstörst den letzten Rest in dir,
als Dankeschön für deine Gier,
im Leben ist es nie zu spät,
auch wenn die schwarze Fahne weht,
das Ziel des Lebens und der Sinn,
es ist für dich ein Neubeginn.


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time Gepostet am 2020.05.02, 12:56 Uhr

Öffne deine Augen - Auszug aus dem Musik-/Theaterschauspiel - Botschaften des Lebens

Auf unserem Planet läuft einiges schief,
wir meiden den Frieden und fördern den Krieg,
die Not und das Elend - ein willkommener Kick,
präsentieren das Leben wie die Wurst im Aspik.

Öffne deine Augen und sieh in unsre Welt,
erkenne ihre Wunden und heile dieses Zelt,
Gemeinsamkeit und Harmonie, Verständnis und Vernunft,
die Zukunft naht - die Zeit verrennt - und das hat seinen Grund.

Katastrophen und Luxus sind gewohnte Kontraste,
sie stumpfen und ab - die möchte-gern-Klasse,
den Blick stets nach oben - den Boden verwischt,
Illusionen und Träume sind untrennbar vermischt.

Schlage deine Augen auf und sehe deine Welt,
höre deine Stimme und greif nicht nur nach Geld,
Vereinigung und Akzeptanz, die Zukunftsfahrt heißt "wir",
steig ein - nimm Platz und wache auf - verschließe nicht die Tür.

Das starre Konzept - gewollt und gesteuert,
unser Mitleid mit Spenden stets beteuert,
die Schreie der Armen verhallen im Sand,
die Reichen degenerieren am feinweißen Strand.

Öffne deine Augen, die Träume sind vorbei,
die Zukunft hat begonnen - zerbrechlich wie ein Ei,
Zusammenhalt und Harmonie - das Ziel ist greifbar nah,
verlier es nicht und halt es fest - die Welt wird wunderbar.


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