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Klimawandel-Verschiebung

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Aksuamun
time Gepostet am 2018.11.06, 09:32 Uhr          chart 137 Besuche

Hallo zusammen..
Das ganze Jahr und auch schon länger davor hört und liest die Welt von der Klimaverschiebung die uns ja alle betrifft.
Und wir haben es ja auch diesen Sommer hautnah erlebt,wie das werden könnte.Stellt euch mal vor,wenn das jedes Jahr so werden würde.Und der Regen ausbleibt.
Im Frühjahr hatten wir soviel Regen das es für zwei jahre gereicht hätte.Dann der trockenste Sommer -Jahrhundertsommer-.Ich muss ganz ehrlich sagen,ich war echt froh als es endlich kühler wurde.Alles hat darunter gelitten und die Schäden an Bäumen und an der Natur werden sich auch erst im Winter und dann im Frühjahr zeigen.

Dieses Jahr hatten die Kommunen noch keine Probleme mit der Trinkwasserversorgung,aber wenn das vielleicht jedes jahr so heiss wird,dann siehts übel aus.
Nicht die Gier nach Geld,Ansehen oder Besitz treibt dann die Menschen an sondern der Gedanke:Wo bekomme ich den nächsten Eimer Wasser her.
Auch wird die Welt ja nicht schlauer.Die Treibhausgase werden mehr und mehr.Aber die Waldflächen die zumindest einen grossen Teil des Kohlendioxid aus der Luft filtern könnten,werden weiterhin hektarweise abgeholzt.---Holzindustrie muss ja laufen...
Aber es beginnt eigentlich schon bei uns selbst.Der Strom z.b. den wir ja mittlerweile brauchen.Iss ja garnicht mehr wegzudenken.
Die Menschen sagen zwar.Ja-Ausstieg aus der Atomgeschichte.Aber iwann wird's keine Kohle mehr geben---und die Windräder liefern bei weitem nicht das an Strom was benötigt wird.---Stellt euch vor ...wir hätten nicht genug Strom-das hiesse kein Handy-kein Tv,kein licht---kein Garnichts.Ein Desaster,aber umdenken werden die Menschen dennoch müssen-Vielleicht nicht grad heute---aber bald-sonst sehe ich schwarz für die Zunkunft.
Das ist hier keine wissenschaftliche Abhandlung,sondern nur ein paar Gedanken dazu.
Okay-das wars...
Aksu



time Gepostet am 2018.11.06, 14:54 Uhr

Sehr gute Gedanken Aksu toller Beitrag zum Klimawandel. Nicht zu vergessen wenn die Flüsse kein oder wenig Wasser führen, die Preise für Benzin und Heizöl sind über 30 % gestiegen. Die Bauern haben kein Futter für alle Tiere, die Wintersaat kann nicht ausgesät werden, weil es zu trocken ist und sie nicht keimt. Kleiner Beitrag von mir.

Fuchsi


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time Gepostet am 2018.11.06, 18:24 Uhr

Dein Beitrag gefällt mir sehr gut,da er zwar einige Dinge anmahnt und zum Nachdenken auffordert,aber gleichzeitig nicht in diese mittlerweile allseits beliebte Ökopanikmache verfällt.Die steigenden Temperaturen auf der Erde sind nicht die große Katastrophe,als die sie immer hingestellt werden,sondern ein ganz normaler Zyklus des Erdklimas.Die letzte Minieiszeit (1570 - 1700) ist praktisch gerade erst vorbei und nun befindet sich die Erde wieder in einer ansteigenden Warmphase.Dieses Auf und Ab der Temperaturen gibt es schon seit Millionen von Jahren und ist völlig normal.
Umdenken muß man sicher in einigen Bereichen...aber nicht so,wie sich das diese "Umweltaktivisten" vorstellen.Die haben noch nicht mal angefangen zu denken.Leute,die von den Dingen um die es geht Null Ahnung haben und sich darauf beschränken dumme Parolen zu gröhlen,fremdes Eigentum zu besetzen und zu beschädigen,die Polizei mit Steinen und Fäkalien zu bewerfen usw. kann man wohl kaum als sachkundige Kapazitäten bezeichnen.
Noch ein Wort zum Strom...denn da kenne ich mich sicher besser aus,als die meisten von euch.Was passiert,wenn er ausfällt?Eine gute Frage und ein paar gute und richtige Antworten.Aber mit kein Handy,kein TV und kein Licht ist es noch längst nicht getan.Ganz Europa wird durch das Verbundnetz mit Strom versorgt.Die Kraftwerke liefern immer genau soviel Strom,wie gerade gebraucht wird.Und das zuverlässig rund um die Uhr,im Gegensatz zu Wind und Sonne.Sollte dieses Netz an einer Stelle zusammenbrechen,so könnte das eine Kettenreaktion zur Folge haben,wie beim Domino...und das rasend schnell.Und im Handumdrehen wäre ganz Europa von Skandinavien bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis in den ehemaligen Ostblock dunkel.Und das bedeutet dann unter anderem auch keine Informationen oder Kommunikation mehr,kein Wasser,kein Gas (keine Heizung),kein Benzin,keine Feuerwehr,keine Polizei,keine Krankenwagen,keine Lebensmittel,kein Bargeld,keine Ampeln oder Straßenbeleuchtung.Die Liste ließe sich noch endlos weiter führen.Und niemand kann sagen,ob sich das Verbundnetz wieder aufbauen lassen würde und wie lange sowas dauern könnte...vllt Monate...vllt Jahre...vllt katapultieren wir uns damit auch in die Steinzeit zurück.
Aber eines ist klar...sollte das passieren,dann wird einigen der Bürgerkrieg in Syrien wie ein Kindergeburtstag vorkommen...denn dann sind wir selber live dabei.
Darüber sollten sich die Leute mal Gedanken machen...wie man diesen Wandel sicher und ausgewogen hinbekommt.Ich jedenfalls möchte nicht gerade auf einem OP-Tisch liegen oder an Maschienen hängen,wenn das Licht ausgeht...

Guardian Angel


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gender Gerds
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Gerds
time Gepostet am 2018.11.06, 18:56 Uhr

hallo Guardian Angel, toller Beitrag, leider hast Du vergessen, bzw. kannst Du auch nicht wissen,  das wir Funkamateure einen Notdienst haben, solange der Akku gefüllt ist, können wir im Notfall die Kommunikation aufrecht erhalten. Gsd gibt es  Photovoltaik Anlagen.


like gefiel durch: Aksuamun

time Gepostet am 2018.11.06, 21:01 Uhr

Hallo Gerds...das mag wohl sein...aber wie du selber sagst...solange der akku gefüllt ist.Aber die Zahl der Funkamateure schätze ich mal als ziemlich gering ein,gemessen an 80 Millionen Informationshungrigen...und die Zahl derer,die auch noch gleichzeitig über eine Photovoltaikanlage verfügen,dürfte noch geringer sein.Und dann kommt noch dazu,daß die wenigsten Funker sich mit ihrem Gerät wohl gerade da aufhalten,wo es sinnvoll wäre.Die Logistik,die man in so einem Fall koordinieren müßte,würde wohl beim besten Willen nicht durch Amateurfunker bewältigt werden können.Ihr wärt sozusagen nur der berühmte Tropfen Wasser auf den heißen Stein.Und was denkst du wohl,würde passieren,wenn eine ganze Stadt dunkel ist und nur in einigen wenigen Häusern Licht brennt,weil es dort eine Photovoltaikanlage auf dem Dach gibt?Ich denke,da würden ganz schnell jede Menge Steine fliegen...und dann hat sich was mit Photovoltaik.Ganz nach dem Motto,wenn wir im Dunkeln sitzen,dann sitzt der gefälligst auch im Dunkeln.In so einer Situation wird sich jeder selber der Nächste sein...und niemandem etwas gönnen,auf das er selber verzichten muß.Zumal demjenigen ja auch niemand mehr helfen kann wenn der Mob durchdreht.Selbst wenn die Polizei noch Sprit im Tank hat,ist es fraglich ob man sie erreichen kann oder ob sie sich überhaupt noch um solche Fälle kümmern kann.Ich denke,die haben dann ganz andere Sorgen.
Wir wären sicher alle besser beraten,wenn wir auf die Leute hören,die sich mit der Materie auskennen und die auf einen langfristigen,durchdachten und sicheren Energiewandel setzen.Und damit meine ich keineswegs unsere Politiker.Ich jedenfalls möchte keinen solchen Blackout erleben,weil es irgendwem einfach nicht schnell genug geht.Und das Weltklima werden wir in unserem winzig kleinen Deutschland eh nicht beeinflussen.Wer das glaubt,ist schon jenseits von Gut und Böse und glaubt bestimmt auch noch an den Weihnachtsmann.

G.A.


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bluesky
time Gepostet am 2018.11.11, 14:53 Uhr

Die Folgen des Klimawandels wirken sich in vielen Bereichen aus. Im Rahmen des durch das Umweltbundesamt (KomPass) geleiteten Forschungsvorhabens „Netzwerk Vulnerabilität“ wurde zwischen 2011 und 2015 eine deutschlandweite Vulnerabilitätsanalyse erarbeitet. Der Schlussbericht wurde der Öffentlichkeit am 24. November 2015 vorgestellt. In der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel werden die Klimafolgen für fünfzehn Handlungsfelder dargestellt und mögliche Handlungsoptionen identifiziert. Zu den Handlungsfeldern gehören: Menschliche Gesundheit, Bauwesen, Wasser, Boden, Biologische Vielfalt, Landwirtschaft, Forst- und Waldwirtschaft, Fischerei, Energiewirtschaft, Finanzwirtschaft, Verkehr, Industrie und Gewerbe sowie Tourismus.Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags stellte 2016 fest, dass Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse in Deutschland sich häufen. Überschwemmungen, Stürme und Hagel, aber auch Hitze und Dürre steigen demnach in ihrer Häufigkeit an.Der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft zufolge sind zwischen 1980 und 2016 die Schäden durch Schwergewitter – auch nach Bereinigung von Inflation und zunehmender Vermögen – deutlich gestiegen.Zunehmende Extremwetterereignisse können Infrastrukturbauten wie Straßen oder Gebäude beschädigen. Zudem ist damit zu rechnen, dass sich die Lebensräume von Pflanzen- und Tierarten verschieben.Die Intensität von Starkniederschlägen hat sich im Verlauf der letzten 65 Jahre – bezogen auf das Jahr 2015 – in den Wintermonaten um 25 % erhöht und es ist zu erwarten, dass ein weiterer Anstieg in dieser Größenordnung bis zum Jahr 2100 stattfinden wird. Für die Sommermonate ist die Datenlage laut Aussagen des Deutschen Wetterdienstes bislang nicht ausreichend für eine aussagekräftige

BeurteilungGlobale Durchschnittstemperaturen der 1880er und 1980er Jahre im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 1951 bis 1980.In Norddeutschland hat sich der Eintritt von Hochwassereignissen an Flüssen verzögert, weil Winterstürme dort tendenziell später auftreten. Der Klimawandel kann auch positive Effekte haben: Milde Winter verringern beispielsweise den Bedarf an Heizenergie oder begünstigen den Anbau bestimmter Agrarpflanzen. Dennoch gilt, dass die wenigen positiven Effekte von den negativen Auswirkungen deutlich überlagert werden.Der Meeresspiegel an den deutschen Küsten ist in den letzten 100 Jahren um 10 bis 20 cm gestiegen. An der Nordseeküste ist ein weiterer jährlicher Anstieg um etwa 1,7 mm zu verzeichnen.Der Klimawandel hat, zum Beispiel durch zunehmende Hitze, Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Biometeorologisch relevante Wettereinflüsse werden sich wahrscheinlich stark ändern. Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge, die von einem gemäßigten Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen bis 2100 ausging, wird sich die Belastung durch hohe Temperaturen bis Ende des 21. Jh. mehr als verdoppeln, die durch niedrigere Temperaturen eher abnehmen. Es wird wesentlich mehr, längere und intensivere Hitzewellen – häufig begleitet von hoher Luftfeuchtigkeit – und stärkere Temperaturschwankungen geben. Die Untersuchung ergab, dass generell die Mortalität in einem Temperaturbereich von etwa 14 °C bis 17 °C am geringsten ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Sterblichkeit – ausgehend von einem niedrigen absoluten Niveau – durch häufiger auftretende höhere Temperaturen prozentual sehr deutlich ansteigt. Welchen Effekt das seltenere Auftreten niedriger Temperaturen hat, ist unsicher. Ohne Bereinigung des Jahresgangs ergibt sich insgesamt eine Abnahme der Mortalität. Bei Bereinigung des Jahresgangs überwiegt der Anstieg der wärmebedingten Sterblichkeit stark. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass insgesamt mit einer erhöhten biotropen Belastung für die Mehrheit der Bevölkerung zu rechnen ist. Die stärkste Zunahme wird für Süddeutschland erwartet.Eine weitere Folge der Klimaerwärmung ist die Ausbreitung von Neobiota aus wärmeren Erdregionen, wie zum Beispiel des tropischen Geisterfischchens, das 2017 in Chemnitz und damit erstmals in Europa nachgewiesen wurde. Ebenfalls für die Ausbreitung von Krankheiten relevant ist die sich in Deutschland zunehmend ausbreitende Asiatische Tigermücke


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