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.....zum Nachdenken.....

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Robbie
time Gepostet am 2018.12.11, 13:01 Uhr          chart 459 Besuche

Alles dreht sich nur noch ums Geld!
Der Teufel manipuliert uns in dieser Welt. 
Alles dreht sich nur noch ums Geld. 
Hoffnungen liegen auf dem Feld. 
Er sagt zu dir: ''Du brauchst mehr Geld''. 

Die Herzen sind gestorben. 
Die Seelen sind verdorben. 
Niemand fühlt sich geborgen. 
Jeder hat seine eigenen Sorgen. 

Menschen irren ziellos umher. 
Jeder will immer noch mehr. 
Viele gehen aus zuletzt leer, 
ich sage, das ist nicht fair. 

Das sind alles jetzt Tatsachen. 
Wir sollten endlich mal aufwachen. 
Über unsere Leben uns Gedanken machen 
Und nicht immer über andere lachen. 

Der Teufel lacht über uns alle. 
Er lockt uns in die Falle. 
Er bietet uns Ruhm und Macht. 
Das ist auch das, was uns blind macht. 

Wir kommen und wir gehen, 
Wichtig ist es, dies zu sehen. 
Der Teufel macht nur sein Pflicht 
Und entfernt uns vom ewigen Licht. 

Das, was uns hier lebendig hält,
Auch wenn unser Körper zusammenfällt, 
Ist nur Gottes Liebe in uns,
Was auch immer geschieht mit uns. 

Was auch immer du bist, 
Ein Christ, Muslim oder Buddhist,
Komm und höre dir die Wahrheit,
Dann kommst auch du zur Freiheit.



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Robbie
time Gepostet am 2018.12.11, 20:17 Uhr

Lustige Gedichte sind schön und gut: Sie haben ihre Berechtigung, und zwar hundertprozentig. Dennoch sollte man darüber nicht vergessen, dass das Leben kein einziger, nicht enden wollender Spaß ist: Es gibt immer ernste Dinge, die einen Menschen beschäftigen können. Jemand, der beispielsweise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, braucht – sofern er sich für Lyrik interessiert – Gedichte zum Nachdenken. Deren Autoren stellen sich darin ganz oft Sinnfragen. Manchmal können sie eine Antwort darauf geben, manchmal nicht. Manchmal können sie Mut machen, manchmal nicht. Gedichte zum Nachdenken können darüber hinaus Themen wie Familie oder Liebeskummer beinhalten. Damit zeigt der Verfasser anderen, dass sie nicht allein sind mit ihrem Problem, und das ist bereits eine Art Trost. Gedichte zum Nachdenken müssen jedoch nicht zwangsläufig traurig sein. Auch kurze, knackige Gedichte können den Leser oder Hörer dazu animieren, sich über etwas Gedanken zu machen.

  Allein der Wind
Allein der Wind
Wieviel an Not darf zu uns hier herein?
Wieviel Elend lassen wir zu?
Geht bald noch ein Flüchtling im Hassfeuer ein,
findet bei uns solche Ruh?
Fällt es uns schwer, einfach menschlich zu sein?
Strengt uns das an? - Was meinst Du?
Ich träume davon: Wir öffnen Herz und Hand.
Sei freundlich zum Fremden, deutsches Land!

Wer zündelt an unsrem Gemeinsinn herum?
Wer nimmt Flüchtlingsheime aufs Korn?
Wer zieht sich den Scheitel wie Adolf rechts rum?
Wer bläst in's Germania-Horn?
Wer brüllt braune Sprüche, noch dümmer als dumm?
Wer schiebt gern die Unschuld nach vorn?
Ich träume davon: Sie werden weiß wie Wand.
So sei wieder rein, mein deutsches Land!

Ist Deutschland tatsächlich Sozialamt der Welt?
Trägt das Land, das arm ist, nicht mehr?
Stehn Häuser nicht leer? Warum baut man nur Zelt'?
Kommt, wer geflohn, wegen Geld her?
Wird dem, der hinsieht, nicht der Blick aufgehellt?
Fällt Schwache zu stützen nur schwer?
Ich träume davon: Wir flechten neu das Band.
Wend' dich hin zum Kleinen, deutsches Land!

Wer Waffen verkauft, trägt der Mitschuld am Krieg?
Darf der sich der Opfer erwehrn?
Erringt Deutschlands Wirtschaft politischen Sieg,
will nur eignen Vorteil vermehr'n?
Singt mancher Dax-Vorstand leis: »Maikäfer flieg!«,
lullt ein, die sich könnten beschwern?
Ich träume davon: Wir legen einen Brand.
Wir halten uns wach im deutschen Land.

Wenn schon ein Til Schweiger den Mund weit aufmacht,
solln wir da nicht auch rufen, schrein?
Wenn JOKO wie GRÖNE die Hasser auslacht,
näss' ich mich dann immer noch ein?
Wenn BAP, HOSEN, PUR mucken, dass es rechts kracht,
bleibt, wer das gern hört, trotzdem klein?
Ich träume davon: Getriebe stoppt der Sand.
Erhebe dich endlich, deutsches Land!

Wir haben die Kraft, solln wir weiter nur ruhn?
Die Flüchtenden brauchen uns, Leut'.
Es ist an der Zeit etwas Bessres zu tun.
Wird's einfach, wenn man länger scheut?
Wer zögernd, verzagt, nur ein schüchternes Huhn:
Wär's leichter erst morgen statt heut?
Ich träume davon: Wir lassen allen Tand.
Schütz', die zu dir flüchten, deutsches Land



gender fred
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fred
time Gepostet am 2018.12.11, 21:58 Uhr

So kann man auch dichten. Es hört sich sogar streckenweise schön an. Und wer möchte nicht ein "Gutmensch" sein? Jeder möchte es sein, ich auch.
Doch es ist realitätsfern. Jedes Gemeinwesen ist nur begrenzt aufnahmefähig. Wird diese Grenze überschritten, beginnt die innere Zerstörung.

Robbie, sag uns, wie viele Millionen kann Deutschland noch aufnehmen?
10, 20,50 oder gar 100 Millionen?

Man sollte den Menschen vor Ort helfen und sie nicht nach Europa locken. Frei nach den Grünen: "Uns werden Menschen geschenkt, wir sollten
froh und dankbar sein, dass sie zu uns kommen."  Oder der Grüne Özdemir, der im Laufschritt von Talkshow zu Talkshow geeilt ist: "Da kommen
gut ausgebildete Menschen zu uns, Facharbeiter, Ärzte, Ingenieure, die können wir gut gebrauchen."
Mit welchem Recht "klauen" wir anderen Ländern die Ausgebildeten? Wer die aufnimmt, muss auch den Rest, die Ungebildeten, aufnehmen.
Weil die dann im eigenen Land nicht mehr "lebensfähig" sind.

Robbie, schon heute kannst du die Patenschaft für 10 afrikanische Familien übernehmen, ihnen so ein Leben in ihrer Heimat ermöglichen.
Ein Jeder kann so handeln. Handel auf diese Art. Oder kaufe nur noch deren Waren zu einem fairen Preis. Für 1 kg Bananen wollen wir
maximal  1€ ausgeben. Für 1 kg deutschen Apfel geben wir gerne 2,50€ aus.

"Wir haben die Kraft, solln wir weiter nur ruhn?
Die Flüchtenden brauchen uns, Leut'.
Es ist an der Zeit etwas Bessres zu tun.
Wird's einfach, wenn man länger scheut?
Wer zögernd, verzagt, nur ein schüchternes Huhn:
Wär's leichter erst morgen statt heut?
Ich träume davon: Wir lassen allen Tand.
Schütz', die zu dir flüchten, deutsches Land"

Unsere Kraft neigt sich dem Ende entgegen. Wir sollten uns da nichts vormachen.


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gast gast
Robbie
time Gepostet am 2018.12.12, 04:22 Uhr

Der Traum
Ich hatte diese Nacht einen seltsamen Traum.
Wieso g’rade ich, das glaubt man doch kaum?
Ich bin ja kein Muslim, kein Jude, kein Christ,
sondern nur ein ungläubiger Atheist.
In meinem Traum, der mich machte betroffen,
habe ich den lieben Gott getroffen.

ER sagte zu mir, was machst du für ein Gesicht?
Ich fragte ihn, ja siehst du denn nicht,
was hier auf der Erde so vor sich geht
und wie der Mensch Nächstenliebe versteht.
Er liebt sicher das, was am nächsten ihm liegt.
Er liebt Geld und liebt Macht. Dafür führt er auch Krieg.

Die Natur wird zerstört. Die Tiere, die leiden.
Uns’re Enkel sind wirklich nicht zu beneiden,
um das, was wir ihnen mal hinterlassen
und im Endeffekt, es ist nicht zu fassen,
sagen diejenigen, die hier alles zerstören,
sie würden auf deine Worte nur hören.
Sag, lieber Gott, ich kann es nicht raffen,
wie konntest du solche Menschen erschaffen?

Ich machte eine Pause. Da sprach Gott zu mir,
hier liegst du falsch, doch ich erkläre es dir.
Was ihr Menschen auch macht, da kann ich nichts dafür.
Ich seh das auch alles. Manchmal graust es auch mir.
Ihr braucht keinen Koran, keine Bibel zu fragen.
Worauf es wirklich ankommt, das will ich dir sagen.
Damit ihr wisst, was ihr wirklich tun sollt im Leben,
habe ich euch dereinst das Gewissen gegeben.

Hätt ich gewollt, dass ihr tut nur, was der großen Sache nützt,
dann hätt ich mir dereinst Marionetten geschnitzt.
Ich hab euch stattdessen den freien Willen gegeben,
mit der Hoffnung, dass ihr etwas macht aus euer’m Leben.

Ich fragte den lieben Gott, was kann ich als Einzelner machen.
Er sagte, da gibt es so viele kleine Sachen.
Du glaubst ja doch nicht an mich, also mußt du mich nicht fragen.
Was du tun sollst, das kann dein Gewissen dir sagen.
Ist es noch nicht ganz verkümmert, dann wird es dir raten
deinem Nächsten zu helfen, anstatt ihm zu schaden.
Warte nicht auf die Ander’n, die mehr als du besitzen.
Nur wenn selbst du etwas tust, wird es der Gesellschaft nützen.
Du bist nur ein Einzelner, das seh ich schon ein,
Doch viele wie du, könnten eine Mehrheit sein.

Ich erwachte am Morgen, vom Traum ganz benommen.
Es wenigstens zu versuchen, hab ich mir vorgenommen.


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gender Robbie
gast gast
Robbie
time Gepostet am 2018.12.12, 11:54 Uhr

Licht & Schatten der Erinnerungen
Die Träume mit Dir, 
genieße ich sehr,
Gedanken an ich, 
fürchte ich nicht.
Mich abzulenken
und an Dich zu denken ...

Dies alles gelingt
mir nur im Schlaf.
Wenn ich wach bin,
bekomme ich das
nicht hin! 

Ein quälender Schmerz,
tief drinn im Herz,
Angst macht sich breit,
die ganze Zeit,
es tötet mich,
Denk ich an Dich!


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gender fred
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fred
time Gepostet am 2018.12.12, 15:33 Uhr

Robbie,

ich habe deinen "Traum" mehrfach (!) gelesen.
Er macht mich nachdenklich. Er trifft zu.

Wenn der Text von dir ist, dann hat dir die Natur - an Gott glaubst du ja nicht -  eine besondere Begabung gegeben.
Gehe weise und sinnvoll damit um.


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bluesky
time Gepostet am 2018.12.12, 18:05 Uhr

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel.
Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause:
Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle.
Natürlich lebte auch die Liebe dort.Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“„Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.“Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?“„Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen“, antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.“Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“„Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.“Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.Plötzlich aber rief eine Stimme: „Komm Liebe, ich nehme dich mit.“Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.Später fragte die Liebe das Wissen: „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“„Ja sicher“, antwortete das Wissen, „das war die Zeit.“„Die Zeit?“ fragte die Liebe erstaunt, „Warum hat mir die Zeit denn geholfen?“Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“


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gender Robbie
gast gast
Robbie
time Gepostet am 2018.12.12, 23:58 Uhr

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte:

  „Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“
Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des Alten. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen und es fehlten sogar ganze Teile.Die Leute starrten ihn an:
  „Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“
Der Junge schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen:
  „Du musst scherzen, dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines  ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”
Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:
  „Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.Der Alte nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.


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gender Robbie
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Robbie
time Gepostet am 2018.12.14, 20:20 Uhr

Als ich vor einiger Zeit einen Shoppingnachmittag in Hamburg verbracht habe, habe ich mir die Zeit genommen, um mich in ein kleines, schönes Café zu setzten und einen leckeren Cappuccino zu trinken. Ich liebe es Menschen zu beobachten, in ihnen die Kreativität Gottes zu sehen. Es ist sehr interessant, diese Beobachtungen zu machen und deshalb habe ich diese Zeit einfach nur genossen. Zuerst habe ich nur die Äußerlichkeiten gesehen - welcher Kleidungsstil, Körperbau, Frisur und den Gesichtsausdruck. Einige waren fröhlich, dass konnte ich an ihrem Lächeln erkennen, aber andere waren nicht gut gelaunt und sind mit einem traurigen Gesicht durch die Stadt gegangen – man hat ihnen angesehen, dass die irgendetwas belastet. Ich habe angefangen, die Menschen nach meinen Beurteilungen einzuordnen und habe sie in verschiedene Schubladen gesteckt. Aber dann habe ich tiefer nachgedacht und habe mir die Frage gestellt. Wie würde Gott diese Menschen sehen? Was würde er über sie sagen?Plötzlich musste ich darüber nachdenken, wie ich als ein Nachfolger Jesu ein Funke Hoffnung sein kann. Wie kann ich für meine Mitmenschen ein Vorbild sein? Was muss ich machen, dass ich etwas dazu beitragen kann, dass sich ein Leben positiv verändert? Mir wurde klar, dass nur durch ehrliche Liebe etwas positiv verändert werden kann und ich muss mich wirklich für das Leben des Nächsten interessieren. Aber ich habe musste feststellen, dass ich diese Liebe nicht habe und dass ich überhaupt nicht fähig bin, über viele Jahre diese Liebe rüberzubringen. Wie ist so etwas überhaupt möglich?Das Geheimnis ist, dass man sich diese Liebe von Gott schenken lassen muss, wie in Römer 5,5 steht: „Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“
Oft ist es so, dass wir unseren Blick für unseren Nächsten verloren haben und uns nur um uns selber drehen. In Markus 8,22-25 lesen wir folgendes: In Betsaida brachten die Leute einen Blinden zu Jesus. Sie baten ihn, den Mann zu heilen. Jesus nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn zum Dorf hinaus. Dann strich er etwas Speichel auf seine Augen, legte ihm die Hände auf und fragte: "Kannst du etwas sehen?" Der Mann blickte auf. "Ja", sagte er, "ich sehe Menschen herumlaufen. Aber ich kann sie nicht klar erkennen. Es könnten genauso gut Bäume sein." Da legte Jesus ihm noch einmal die Hände auf die Augen. Jetzt sah der Mann deutlich; alles konnte er genau erkennen. Er war geheilt.Ist es nicht manchmal auch so in unserem Leben, dass wir unsere Mitmenschen nur als „Bäume“ sehen, dass wir sie gar nicht wirklich wahrnehmen? Oft sehen wir nur ihre Probleme und Schwierigkeiten und haben keine Lust uns damit auseinanderzusetzen. Aber wir sollten sie als geliebte Geschöpfe von Gott erkennen und sie annehmen und lieben. Deshalb ist es unsere Aufgabe, dass wir zurück zu Jesus kommen, damit wir wieder klar sehen können. Damit wir unseren Nächsten mit den Augen Gottes sehen können, aus seiner Perspektive und nicht aus unserer.Lass dir die Liebe für den Nächsten von Gott schenken und gehe mit offenen Augen durch das Leben, damit du bereit für Gottes Wege bist.


like gefiel durch: Old_Witch

gender Robbie
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Robbie
time Gepostet am 2018.12.14, 23:26 Uhr

Nach dem Dunkel kommt ein neuer MorgenWen Gott heilt, den verletzt er zuvor.Wen Gott aufrichtet, den stürzt er zu Boden.Wen Gott erweckt, den lässt er vorher sterben.Tief reißt er den Boden auf,wenn er seine Saat in unser Leben wirft.Er zersprengt die Fundamente,auf die wir unser Haus bauten,wenn er uns zu seinem Tempel macht.Ehe wir lachen können,lässt er uns bitter weinen.Männer verlieren ihre Kraft,damit er sie gebrauchen kann.Wenn es Morgen werden soll,müssen wir vorher durch die Nacht.In unserem Dunkellässt er sein Licht aufleuchten.Gott arbeitet gründlich,fängt tief unten in uns an,wenn er uns verwandelt.Ach, Herr, du gehst hart mit mir um,tust mir weh!Doch ich danke dir!


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