Forum vom Cleef Chat

neuer thema NEUES THEMA

Das Philadelphia-Experiment

time Gepostet am 2026.02.25, 18:02 Uhr          chart 20 Besuche

Das Philadelphia‑Experiment soll 1943 von der US‑Marine im Rahmen des geheimen „Rainbow Projects“ durchgeführt worden sein. Ziel war es angeblich, Kriegsschiffe unsichtbar zu machen, um sie vor feindlichen Angriffen zu schützen.

Der Zerstörer USS Eldridge war das Schiff, an dem das Experiment angeblich stattfand. Laut den Berichten der Hauptzeugen geschah Folgendes: Das Schiff wurde durch ein starkes Magnetfeld für kurze Zeit unsichtbar. Dabei soll es sogar plötzlich mehrere hundert Kilometer entfernt in Norfolk aufgetaucht sein, bevor es wieder in Philadelphia erschien. Während des Experiments erlebte die Besatzung angeblich seltsame Phänomene wie Halluzinationen, körperliche Verschmelzungen mit Metallteilen und Desorientierung.

Die Legende beruht auf den Berichten von Carlos Miguel Allende (Carl Meredith Allen), der Jahrzehnte nach dem angeblichen Experiment von seinen Beobachtungen erzählte. Er schilderte, dass die Technologie Licht und Raum so stark verzerrte, dass sowohl Unsichtbarkeit als auch Teleportation möglich wurden. Offizielle Dokumente existieren nicht; die US‑Marine hat das Experiment nie bestätigt.

Aber der Schiffskoch Jack Sullivan vom Kriegsschiff USS Eldridge erzählt euch die Wahrheit über das Philadelphia‑Experiment.


Klickt auf diesen Link!

 Das Philadelphia-Experiment


Link kopieren
like gefiel durch: -NETTY-, Aksuamun, Buzi, Usuri, Vampi

gender Usuri
smod smod
Usuri
time Gepostet am 2026.02.25, 23:11 Uhr

Ich hab mir das Video angesehen und musste zwischendurch prüfen, ob ich aus Versehen in einer Mischung aus X‑Files,
Werft-Dokumentation und Lovecraft Hörspiel gelandet bin. Unsichtbares Schiff, grünes Leuchten, Teleportation, Crew im
Stahl festgewachsen alles drin, was man für einen guten interdimensionalen Kater braucht.
Aber das eigentlich Spannende ist nicht die Story selbst, sondern
warum solche Mythen so hartnäckig überleben.
Ein paar Gedanken, die ich in die Runde werfen möchte:
1. Militär + Geheimhaltung = perfekter Nährboden Wenn eine Behörde sagt: Dazu können wir nichts sagen,
dann hören viele automatisch: Wir haben versehentlich ein Loch in die Raumzeit gebohrt. Vielleicht war’s aber
auch nur ein schlecht dokumentiertes Entmagnetisierungsprogramm.
2. Die Technikangst der 40er und 50er Damals war alles neu: Radar, Magnetfelder, Hochspannung,
Quantenphysik.Wenn man nicht wusste, was ein Generator macht, konnte man sich leicht vorstellen,
dass er Menschen in die Wand teleportiert.
3. Die Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen Ganz ehrlich: Wir haben das Schiff entmagnetisiert klingt nicht
halb so gut wie, wir haben versehentlich die Realität verbogen.
4. Die Zeugen tauchen immer erst auf, wenn die Story schon Kultstatus hat Das ist wie bei jeder guten Urban
Legend: Der Onkel eines Freundes eines Nachbarn hat’s gesehen. Und er erzählt es erst, wenn es garantiert
niemand mehr überprüfen kann.

Diskussionsanstoß 
Mich interessiert: Warum glaubt ihr, halten sich solche Geschichten so lange selbst wenn die Faktenlage dünn ist?
Liegt es an Misstrauen gegenüber Behörden? An der Faszination für „verbotene Technologie“?
Oder einfach daran, dass wir gute Geschichten lieben, egal wie absurd sie sind?
Ich bin gespannt, welche Perspektiven ihr habt

PS bin besonders auf Buzi kommentar gespannt  


Link kopieren

gender Buzi
crown_plus crown_plus
Buzi
time Gepostet am 2026.02.26, 07:11 Uhr

Die gesamte Geschichte basiert fast ausschließlich auf den Briefen und Aussagen von Carl Meredith Allen alias Carlos Miguel Allende, einem Marine Mann, der in den 1950er Jahren dem Astronomen und UFO Autor Morris K. Jessup wilde Geschichten erzählte. Allen/Allende galt bereits zu Lebzeiten als notorischer Witzbold und  master leg  puller

Bei einem Reunion Treffen der Eldridge Crew 1999 in Atlantic City haben die ehemaligen Seeleute ,einschließlich des damaligen Kapitäns  die Geschichte ausdrücklich ins Lächerliche gezogen und betont '  Das Schiff war nie in Philadelphia, es gab kein Experiment, und sie fanden die ganze Legende einfach nur amüsant persistent.

Der "Schiffskoch Jack Sullivan", der angeblich die Wahrheit erzählt, existiert in der Realität nicht. Er ist entweder eine erfundene Person für einen Scherz, ein Rollenspiel, ein oder eine Verwechslung mit der Stranger Things Figur.

Die Deck logs' Schiffstagebücher  Kriegstagebücher und Einsatzberichte der USS Eldridge  existieren und sind einsehbar. Das Schiff wurde am 27. August 1943 in Dienst gestellt, war zu keinem Zeitpunkt 1943 in Philadelphia im Einsatz  sondern u. a. auf Shakedown Fahrt in den Bahamas am angeblichen Experimentstag 28. Oktober 1943  führte nie Experimente zur Unsichtbarmachung oder Teleportation durch und hatte auch keine Besatzungsmitglieder, die mit dem Schiff verschmolzen oder wahnsinnig wurden.

🫆Buzi 


Link kopieren
like gefiel durch: Fürstin der Nacht, Usuri, Vampi

time Gepostet am 2026.02.26, 19:26 Uhr

Buzi, du hast recht. Die Figur Jack Sullivan, der Schiffskoch, hat nie existiert. Es ist eine reine, von mir erfundene Figur.Ich wollte diese Geschichte einmal aus der Sicht einer untergeordneten Figur erzählen. Es sollte in der Geschichte auch keinen Helden oder ähnliches geben. Es sollte einfach nur eine Figur von vielen sein, die auf einem Kriegsschiff dienen.


Link kopieren
like gefiel durch: Buzi, Kazuo, Vampi

neue Antwort

Sie müssen sich registrieren oder anmelden - klicken für Login