NEUES THEMA
Gepostet am 2026.08.01, 21:17 Uhr
47 Besuche
Es ist auch hier im Chat immer mal Thema, der Tod. Ich finde das man darüber reden sollte, Menschen kommen und gehen. Durch Krankheit, Unfälle wie auch immer. Wer möchte, darf hier gerne rein schreiben. Ich bin ehrlich das ist ein sensibles Thema, auch Ich habe schon meine Erfahrungen damit machen müssen. Denn die Menschen die von uns gegeangen sind, sind immer noch da weil wir an Sie denken und mit denen die wir noch haben unsere Erinnerungen teilen.
gefiel durch: Besentussi, Buzi, Cimo, Dima02, Dirk550, FranconianQueen, Frl Piepenbrink, Hades, Kat ja, Lisa, Luxman84, PüppiHamburg, RosaKleid, Sweetie, Tamiko, Usuri, Vampi, ranger1983, skydiver
Gepostet am 2026.08.04, 23:16 Uhr
Hallo ihr Lieben, ich möchte mich bedanken, wenn ich eure Erfahrungen lese das berührt mich zu tiefst. Der Tod sollte kein Tabu-Thema sein, ich find es wichtig und gut darüber zu reden. Auch wenn es euch ein kleines bisschen hilft lasst eure Gedanken freien Lauf. Ich werde so gut und oft es geht eure "Geschichten" lesen.
Gepostet am 2026.08.05, 04:31 Uhr
Was ich sagen will:
Egal ob wir gläubig sind und wenn, egal in welcher Richtung:
Alle erwarten vom Tot das wir uns alle "irgendwo" wieder sehen ..... ich freue mich schon auf Opa und so einige die zeitweise einen Platz in meinem Leben hatten (auch Tiere).
Aber ich muss auch sagen, ich hatte 3 mal ungeplant und 1 mal geplant Herzstillstand und die haben mich wieder geholt ..... aber, ..... da war nix
Ich habe die letzten Sekunden mit bekommen als wenn ich einschlafe und dann war da nix bevor ich den Schlag von Defi gespürt habe bei dem ich aufgewacht bin.
Und diese Augenblicke sehr intensiv. ... ich weiss das Arzt & Helfer sehr hektisch um mich wurden
Also bin ich mir nicht sicher ob was "danach" kommt. Da war einfach nix! Nur einschlafen, die Hektik um mich herum, und das Aufwachen kurz .... incl Sätze die gesagt wurden.
Als mir das erste mal bewusst wurde das man sterben kann und was das bedeutet (der Satz vom Notarzt das mir mein Defi gerade das Leben gerettet hat), kamen auch gleichzeitig ein paar Wochen die Alpträume - also keine so schöne Zeit, weil das sehr real war.
Ich sah mich aus der Perspektive wie mein Sarg runter ging und alle drumherum standen und traurig waren.
Das hörte dann auf als ich mir selbst sagte ich muss mehr auf mich acht geben, weil die mich alle irgendwie noch brauchen hier "oben".
Aber seitdem läuft es auch. Wir haben einen Plan gemacht nicht alles zu dramatisieren ohne den Ernst der Lage aus dem Kopf zu verdrängen. Und wir haben unser Leben praktisch darauf ausgerrichtet zu leben .... und zwar JETZT!!!
GSD sind wir in der Lage Job und Leben miteinander weitest gehend unter einen Hut zu halten, ich sehe das nicht alle das können - da läuft immer noch alles nach fabrikmäßiger Stechuhr im Leben.
Deshalb mein Rat: Lebt im JETZT ..... machts Euch schön ...... und helft anderen die nicht so aus Ihrer Haut können.
Gepostet am 2026.08.07, 21:32 Uhr
Aloha,
zum Thema "Tod" möchte ich folgendes beitragen, es ist meine Meinung, kann sie aber nicht belegen. Darauf lege ich besondern Wert:
Mit der irdischen Geburt beginnt das irdische Leben so wie wir es kennen und der iridsche Tod kommt augenblicklich näher ohne dass wir darauf einen Einfluss haben außer bei Suizid. Da bestimmen wir selbst des Ende des irdischen Lebens, unabhängig der Gründe. Die Lebenszeit ist nicht verhandelbar und warum manche Menschen ein Lebensalter von über 100 Jahre erreichen, manche wiederum nur wenige Stunden, Tage, Wochen oder Jahre ist uns allen nicht bekannt, unabhänig der Gründe. Obwohl wir um diese Tatsache wissen, habe ich manchmal den Eindruck als ob das Ableben als das schlimmste Ereignis im Leben Einzelner ist. Nun möchte ich an dieser Stelle niemandem das Recht auf Trauer absprechen, aber auch hier sollte man eine Grenze ziehen. Es hilft weder dem Betroffenen noch dem Abgelebten, wenn wir jahrelang in Trauer verfallen obwohl wir daran nichts ändern können. Wir werden unsere Geliebten nie wieder in die Arme schließen können. Wir sollten verstehen lernen, dass das irdische Leben endlich ist und ob sie dann mit ihren Gedanken bei uns verweilen ist uns auch nicht bekannt. Wir können an sie denken und sie in unseren Herzen pflegen, warum auch nicht, aber wir sollten unser Leben zu leben nicht vergessen. Irgendwann wird es auch uns treffen und wer weiß was danach kommt, ob überhaupt etwas existiert. Aber die Menschheit war schon immer an Dingen interessiert die nicht belegbar sind und auch nicht bekannt wie es nach dem irdischen Tod weitergeht. Vielleicht sollten wir uns am Augenblick orientieren und uns Aufgaben zuwenden die wir in unserer Lebensform zu lösen oder zu erfüllen haben anstatt imaginären Vorstellungen hinterherzujagen. Und als letzten Punkt möchte ich die Selbstpräsentation von vermeintlich Trauernden nach Ereignissen erinnern. Ich empfinde oftmals das Gefühl, dass die vermeintlich Trauernden die eigentlichen Opfer sind und die wirklichen Opfer in den Hintergrund treten, alles kamerawirksam. Und wenn man 1-3 Tage wartet hat man längst wieder den Normalmodus eingeschaltet. Ja, für aufrichtige Trauer die primär die Angehörigen für sich in Anspruch nehmen können ist in unserer schnelllebigen Welt somit kein Platz mehr vorgesehen. Nichts für ungut.
Supercarrier
Gepostet am 2026.08.11, 04:56 Uhr
Ich brauche auch keinen Friedhof, wo ich zu jedem Geburtstag, Jahrestag, Ostern, Weihnschten etc. hin muss.
Die Verstorbenen trage ich mit Erinnerungen in meinem Herzen.
Entweder kommen mir einfach so gemeinsame Erlebnisse in den Sinn oder weil mich einen aktuelle Begebenheit an etwas erinnert.
Sie sind immer bei mir.
Gepostet am 2026.08.30, 19:24 Uhr
Ich wollte mich nochmal melden über den Tod !!!
Ich hab es vor kurzen selber erfahren, stand selbst kurz vor dem Tod 2-3 Tage später dann wäre ich nicht mehr, wo ich dachte das wäre harmlos kleine Erkrankung von Bauchschmerzen.
Lage deswegen auch 2 Wochen im KH und hatte eine schlimme Magenschleimhaut und Bauchspeicheldrüsenentzündung alles ausgelöst durch eine Bakterie.
Wurde auch mit Blaulicht eingeliefert, weißt nur noch das ich in der Notaufnahme zusammen gebrochen bin und zwei Tage später wieder aufgewacht bin.
Wo ich dann doch mal vor zwei Wochen zum Arzt gegangen bin, kann mir nur an einen Satz errinern von meine Ärztin, Sie dürften gar nicht mehr hier stehen bei den Werten, die waren alle im Keller gewesen.
Was ich damit sagen will, geht lieber einmal mehr zum Arzt zum abchecken auch wenn es dann nix ist, ich habe daraus gelernt und wir haben auch nur das eine Leben.
Sie müssen sich registrieren oder anmelden - klicken für Login