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Coronavirus

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time Gepostet am 2020.03.18, 23:31 Uhr          chart 303 Besuche

Situation in Deutschland:

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Risikobewertung:

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.
Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Infektionsschutz­maßnahmen und Strategie:

Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Sie sollten durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen wie die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit ergänzt werden.
Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen, wie Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, Belastungsspitzen im Gesundheitssystem zu vermeiden und die Entwicklung antiviraler Medikamente und von Impfstoffen zu ermöglichen.
Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar.Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nieselregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome, d. h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege haben, zu Hause bleiben.
Personen, die (unabhängig von einer Reise) persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.
Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten, auch in häuslicher Quarantäne.
In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
  • wenn man sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem internationalen Risikogebiet bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten hat
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet
  • Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringeres Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man
    [list][*]innerhalb der letzten 14 Tage im gleichen Raum mit einer Person mit einer festgestellten COVID-19-Erkrankung war, ohne einen engen Kontakt
  • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war
  • Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen-
  • Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit nicht zur Verfügung.
  • Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).
    Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt.
    Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden. Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung. Generell gilt: Die Übertragungsmöglichkeiten über Oberflächen hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema finden unter experimentellen Bedingungen statt und können nicht das realistische Übertragungsrisiko im Alltag widerspiegeln.
  • Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.
Bei RosaKleid ist heute der ganze Tag damit drauf gegangen Klopapier zu kaufen. Sie war in 7 Geschäften. In 6 Geschäften konnte sie leere Regale kaufen. Das kann es nicht sein. Wenn bald die Ausgangssperre kommt, wird es noch schlimmer. Mal ehrlich: Wer braucht so viel Klopapier? Ich habe Rezepte gefunden, in denen man Klopapier mit Nudeln und Desinfektionsmittel kochen kann. RosaKleid will diesen ganzen Virusquatsch nicht! Sie will dafür etwas anderes! Etwas, wo man besser mit leben kann. Dafür könnte doch die Bundeskanzlerin - die sich heute übrigens im TV zu einer Corona Rede hat hinreißen lassen, aber letzten Endes nur das gesagt hat, was RosaKleid schon wusste - sorgen.[/*][/list]Bleibt gesund und glaubt nicht alles, was im Internet steht.

RosaKleid hat eine Seite gefunden, wo ein ko



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RosaKleid
time Gepostet am 2020.03.18, 23:37 Uhr

RosaKleid hat eine Seite gefunden, wo ein kostenloser Coronatest angeboten wurde, es aber letzten Endes nur eine Schadsoftware gewesen ist, die den PC lahm legt.

Passt auf euch auf.

RosaKleid


like gefiel durch: cassandre, Chevalier, Jenny 87

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Savannah
time Gepostet am 2020.03.20, 00:59 Uhr

Klares Wasser, Delfine, saubere Luft: Effekte der Corona-Krise auf die Umwelt - Die Natur rächt und erholt sich, der Mensch wird jetzt zurückgedrängt

In Ländern wie Italien hat das Coronavirus das Leben komplett zum Stillstand gebracht. Auf die Natur wirkt sich das positiv aus.

Kaum wirtschaftliche Aktivität und so gut wie keine Menschen auf den Straßen in immer mehr Ländern dieser Welt: Die Coronavirus-Krise hat das öffentliche Leben und sämtliche Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Was den Mensch und seinen Wohlstand hart trifft, erwirkt für die Umwelt aber durchaus positive Effekte. Diese zeigen sich immer mehr.

Ein anderer wunderschöner Effekt der Ausgangssperre wurde ebenfalls in der Lagunenstadt sowie auf Sardinien entdeckt: Erstmals seit 60 Jahren wurden in den Häfen nach Einstellen des Schiffsverkehrs wieder Delfine gesichtet.

Von einer erheblich besseren Luftqualität, wo ansonsten der Smog die meiste Zeit des Jahres den Alltag beherrscht, profitieren auch Großstädte in China. In Wuhan und Shanghai im Süden des Landes wurde erstmals seit Jahren wieder blauer Himmel – ohne vernebelt zu sein – gesehen.

Auch wenn das gute Nachrichten während der Corona - Krise sind, sollten Umweltfreunde und Klimaaktivisten sich nicht zu früh freuen. Experten gehen davon aus, dass die aktuelle Situation zwar eine Verschnaufpause für die Umwelt darstellt, der Rückgang der CO2 - Emissionen allerdings nicht nachhaltig sein wird. 

Dennoch zeigt diese Ausnahmesituation doch gut, was alles möglich ist und wie schnell es doch manchmal gehen kann. Vielleicht dient das Coronavirus einigen Menschen auch als Augenöffner: Ein wenig Einschränkung und ein bisschen weniger Fliegen ist gar nicht so schwer.



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time Gepostet am 2020.03.20, 10:35 Uhr

Christian Heinrich Maria Drosten ist ein deutscher Virologe und Hochschullehrer. Von 2007 bis 2017 war er Professor an der Universität Bonn. Seit 2017 ist er Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor bei der Charité in Berlin. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren.
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