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Jugendschutz, weitaus mehr als Fakten, Daten und Gesetze

time Gepostet am 2023.02.13, 02:42 Uhr          chart 137 Besuche

Hallo und einen wunderschönen guten Tag zusammen. 


Einleitung und Vorwort:


Ich bin die aktuelle Jugendschutz-Moderatorin und mein Anliegen ist es, speziell für Jugendliche sowie anderweitig schutzbedürftige Personen, präventive Maßnahmen sowie Aufklärungen zu betreiben. Ich bin noch neu in diesem Amt und stelle, was die Thematik des Jugendschutzes angeht, sicherlich keine Expertin dar. Dennoch ist es mein Bestreben, meine Funktion nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen. Für Anregungen, Kritik aber auch Lob bin ich selbstverständlich offen.

Ich selbst kam vor ca. 8 Jahren in die Chat-Welt. Das war irgendwann im Jahre 2015. Damals war ich ungefähr 20 Jahre alt und wie die meisten von uns, relativ – unerfahren – was die Tücken und Gefahren des World Wide Webs angeht. In dieser Zeit konnte ich eine beträchtliche Menge an Erfahrungen bezüglich der Chat-Welt sammeln. Dabei sind selbstverständlich nicht nur angenehme Erlebnisse zutage gekommen. Aber eben genau jene Erfahrungen, möchte ich mit euch zusammen in Verbindung mit dem Jugendschutz teilen, damit ihr bestenfalls nicht die gleichen Fehler macht wie ich oder gar die, meiner Chat-Freunde.

Warum ich so viele persönliche Nuancen mit einfließen lasse, fragt ihr euch? Ganz einfach. Weil ich euch an vielem teilhaben lassen möchte, was ich erlebte. Nicht nur persönlich, sondern auch innerhalb meiner Kreise. Es ist mir wichtig, dass ihr ein Gefühl der Perspektive empfinden könnt, aus welcher ich euch berichte. Jugendschutz ist nämlich weitaus mehr, als einfach nur Gesetze, Daten und Fakten. Der Schutz von Jugendlichen und Schutzbedürftiger ist in erster Linie eine emotionale Angelegenheit, die uns als Mensch alle interessieren sollte.

Aus diesem Grund werde ich mich innerhalb dieses Themas nicht nur mit Fakten und Gesetzen auseinandersetzen. Ich werde sie entsprechend,  je nach Möglichkeit, im folgenden mit realen Beispielen verknüpfen, sodass viele Situationen greifbarer und nachvollziehbarer sind.

Wenn man bedenkt, wie viele Kinder und Jugendliche heutzutage mit dem Smartphone und dem Rechner aufwachsen, dürfte sich der Trend innerhalb meiner Anwesenheitszeit, sicherlich zu wesentlich jüngeren Chat-Einsteigern bewegt haben. Gewiss ein weiterer Grund mehr, sich Jugendschutz-Präventionsmaßnahmen anzunehmen, zum Wohle unserer jüngsten und Schutzbedürftigen unter uns.  

Mely 





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time Gepostet am 2023.02.13, 06:03 Uhr

Pädagogisch korrektes Behandeln von allgemeinen Themen, bei Jugendlichen. 


Warum? Darum! 


Kennt ihr den Satz vielleicht noch, von irgendwo her? Möglicherweise ja eventuell von euren Eltern, oder von euren Lehrern. Diese pädagogisch äußerst sinnbefreite Aussage, hat noch nie wirklich jemandem davon überzeugen können, wieso etwas verboten, oder mit Vorsicht zu genießen ist. Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir gegenüber Kindern und Jugendlichen, keinesfalls mit solchen typischen und pauschalisierten Floskeln herantreten.

Jeder, ob Kind oder Erwachsener hat ein Anrecht darauf aufgeklärt zu werden. Doch viele scheinen nicht die Geduld dafür aufzubringen, entsprechend angemessen und aufklärend zu agieren. Dabei haben insbesondere Eltern und Lehrpersonal eine besondere Obliegenheit, im Sinne einer präventiven Jugend-Pädagogik. 

Tatsächlich brauch es dabei auch ein gewisses Feingefühl, jemandem gewisse Inhalte so nahe zu bringen, sodass diese auch angenommen werden. Wichtig ist dabei, dass auf die wesentlichen Punkte von Gefahr und Augenmerk eingegangen wird. Sind es besonders brisante und wichtige Themen, kann man gerne auch Beispiele aus dem realen Leben, wie z.b. eine lokale Berichterstattung, vielleicht sogar Erfahrungen / Erlebnisse aus dem eigenen oder außenstehenden Kreis, heranziehen.

Meistens funktioniert nämlich die Wahrnehmung gewisser Gefahren deutlich besser, wenn man sie mit greifbaren Beispielen verbindet, die einen Sachverhalt nicht gänzlich surreal erscheinen lassen, sondern Alltags-Situativ und realistisch. Allerdings ist hierbei darauf zu achten, dass Gefahren, vor denen wir unsere Schützlinge bewahren wollen, stets sachlich und fürsorglich artikulierend näher gebracht werden.

Bei einer falschen und unsachgemäßen Herangehensweise, kann es nämlich sehr schnell passieren, dass Jugendliche ein Thema als negativ abspeichern und trotzig sowie unkooperativ reagieren. Jenes kann dazu führen, dass man genau den gegenteiligen Effekt erwirkt, den man somit eigentlich gar nicht beabsichtigt hat.


Dies war ein Beitrag des Jugendschutzes 

Eure Mely

 



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time Gepostet am 2023.03.01, 00:26 Uhr


Gefahren beim Aufenthalt innerhalb des World Wide Web. Auf der gefährlichen Suche nach Bestätigung, Anerkennung und Geborgenheit.




Seid mir gegrüßt, meine lieben.


Seit wir in den Genuss des Internets gekommen sind, wo vieles an Kommunikation mit ein paar wenigen Klicks realisiert werden kann, haben wir uns an einen gewissen Standard gewöhnt. Es ist bequem, es ist schnell und vor allem unkompliziert. Bild, Audio und Sprachdateien sind innerhalb von wenigen Sekunden aufgenommen und verschickt. Was sich wie eine Erleichterung in unserem Leben anfühlt, verschleiert allerdings sehr schnell die reelle Gefahr, dass die verheißungsvoll einfache Handhabe auch ihre Schattenseiten birgt.

Ein Klick den wir tätigen, kann nur in wenigen Fällen wieder zurückgenommen werden. Sicherlich bieten mittlerweile viele Messenger
die Funktion des Löschens für Messengerinhalte an, einige auch automatisiert.



Aber das sind Funktionen, auf die man sich nicht verlassen sollte. Viel eher vermitteln solche Funktionen uns ein vermeintliches Gefühl von Kontrolle über die eigenen Inhalte, die man publiziert. An der Stelle könnte man sich nun sicherlich über den Sachverhalt unterhalten, was die Vorteile von solchen „Sicherheitseinrichtungen“ sein sollen. Aber solche Features müssten erst gar nicht auf den Markt gebracht werden, hätte man einen sorgsameren Umgang mit privaten Inhalten.

Aber warum kommt es überhaupt zum Austausch, von sensiblen und privaten Inhalten?


Meistens steckt hier eine Abfolge mehrerer Ereignisse von Lebensumständen dahinter. Man fühlt sich einsam, man wünscht sich Bestätigung, um beim Gegenüber als attraktiv zu gelten, oder man möchte aufgrund eines übersteigerten Selbstwertgefühls vielleicht auch einfach nur jemanden reizen und provozieren. Die Beweggründe mögen sicherlich mannigfaltig sein, dennoch führen sie oftmals zum gleichen Ergebnis. In den wenigsten Fällen kann man behaupten, den Gesprächspartner gänzlich zu kennen. Im schlimmsten Falle gerät man an den falschen, und die Situation wird schamlos ausgenutzt. Ist ein solcher Fall einmal eingetreten, so wird man sehr schnell Zeuge davon, wie schmal der Grad von Kontrolle und Kontrollverlust wirklich ist.

Selbstverständlich richtet sich mein Appell an jeden, sich von solchen Handlungen innerhalb von Messengern und Chats zu distanzieren. Aber meistens stecken persönliche Krisen, Defizite und Geltungsbedürfnisse hinter einem solchen Treiben. Deswegen wird sich jeder, der sich in solch einer Situation befindet, alles Mögliche tun, was eine vermeintliche Linderung verspricht. Das verbotene erscheint allgegenwärtig als ein reizvolles Unterfangen. Schlimmer noch, es werden heutzutage sogar Portale für Blogger, YouTuber, TikToker usw. errichtet, die darauf abgezielt sind, junge Content-Creator zu animieren, ihren Followern ein paar intime Einblicke zu gewähren, meist gegen Erhalt eines kleinen Entgelts.

Eine unterschwellige mediale Konditionierung suggeriert schon seit Jahren, wie junge Menschen, insbesondere junge Frauen auszusehen haben. Höher, weiter, schneller, schlanker, knapper gekleidet, erotischer. Es mag vielleicht so sein, dass man einem erwachsenen Menschen nicht vorzuschreiben hat, was er zu tun und zu lassen hat. Aber unsere Kinder und Jugendliche imitieren meist alles, was die Erwachsenenwelt zu bieten hat. Wieso sonst wollen kleine Jungs Feuerwehrmänner werden und kleine Mädchen Prinzessinnen? Was mit solch harmlosen Vorbildern anfängt, schwenkt vornehmlich im pubertären Alter ganz andere Richtungen ein. Schönheitsideale und exhibitionistischer Sex-Appeal werden zum Vorbild unserer Heranwachsenden. Während man von Erwachsenen denken darf, dass sie sich ihres Handelns aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters bewusst sein sollten, ist dies im Falle von heranwachsenden Menschen nicht der Fall.

Wie ihr an der Stelle also sicherlich bemerkt haben dürftet, spielen sehr viele äußere Faktoren maßgebend eine wichtige Rolle, welche am Ende dazu führen, dass Jugendliche zu Dingen verleitet werden, die ihnen selbst ernsthaften Schaden zufügen könnten. Die Rolle der unkomplizierten Interaktion in Messengern sowie Chat-Portalen, spitzt dabei die Situation bedenklich zu.



Hier ein paar Worte, an junge heranwachsende Menschen:



Ich war selbst mal ein Teenager und kann verstehen, was in dir vorgeht. Am Ende spielen Themen wie Liebe, Geborgenheit und Aufmerksamkeit eine wichtige Rolle. Aber überlege dir bitte sehr genau, wie du dich hier in Chat-Portalen wie diesem oder anderen verhältst. Es mag sicherlich toll sein, wenn du Bestätigung bekommst. Aber stelle dir bitte mal die Frage, was es dir am Ende des Tages bringt. Klar, Komplimente sind etwas sehr Tolles, aber sie werden recht inflationär verteilt. Du selbst solltest dich hübsch finden, mit dem, was dich aus macht. Mit dem Style, den du dir ausgesucht hast, dem Haarstyling welches du dir ausgesucht hast, den Schmuck, den du auserwählt hast, usw. Sowas nennt man Individualität. Wenn du immer nur auf der Jagd bist nach Anerkennung von Menschen, die dich noch nicht einmal kennen, wirst du stets immer nur oberflächliches bla bla erhalten. Wenn man immer nur irgendwelchen Trends und Idealen hinterherjagt, dann bleibt das, was dich ausmacht auf der Strecke. Werde dir bewusst darüber, dass Dinge wie deine Privatsphäre ein potenzielles Angriffsziel ist, für sehr viele Menschen, die es weniger gut mit dir meinen. Glaub mir, ich weiß leider genau, wovon ich spreche. Das willst du nicht. Geh deinen eigenen Weg und entferne dich vom Bedürfnis, möglichst vielen zu gefallen. Entwickle ein Bewusstsein dafür, wer DU bist und wer du sein möchtest. Und nicht, wie dich andere gerne hätten.



Dies war ein weiterer Beitrag des Jugendschutzes

Eure Mely




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gender GuitarTom
crown crown
GuitarTom
time Gepostet am 2023.03.04, 11:03 Uhr

Hi Mely,

Ich finde es sehr gut, wie intensiv du dich mit der Thematik beschäftigst.
Der, ich nenne es mal "erweiterte Jugendschutz", da du ja zu Recht auch andere mit einbeziehst, die sich nur eingeschränkt selbst helfen können,
wird in der heutigen digtalen Zeit immer wichtiger.
Das sieht man ja schon daran, wie intensiv auch der Gesetzgeber immer mehr in diese Richtung arbeitet.
Und das will was heißen, wenn man weiß wie viele Jahre der mit seinen Entscheidungen hinter der Internetkriminalität hinterherhinkt.

Mach weiter so
Tom


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time Gepostet am 2023.03.06, 14:49 Uhr

GuitarTom, Hallo an dich


Ich danke dir sehr für deine Rezension. Du bist mein erstes Feedback, zum Thema Jugendschutz. Das ermutigt mich in meiner bisherigen Vorgehensweise.


Liebe Grüße seien an dich gerichtet, Mely




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time Gepostet am 2023.03.06, 16:00 Uhr

Ein Hallo sei euch zugesprochen, seid mir gegrüßt meine Lieben.


Als ich heute in einer App für Kurzvideos umhergescrollt habe, wurde ich auf ein Thema aufmerksam gemacht, welches für den Jugendschutz durchaus von Belangen sein könnte. Die Rede ist vom sogenannten Cyber-Grooming. Eine Entwicklung, die bei den ganzen Foto-Filtern und virtuellen Beauty-Effekten, durchaus zu erwarten gewesen ist. Doch zuvor...

Was ist Cyber-Grooming überhaupt?





Cyber-Grooming bezeichnet die vorsätzliche Manipulation und Täuschung von Chat- / und Social-Media-Nutzern, und somit auch im speziellen Jugendliche, durch Betrüger und Internet-Kriminelle. Hinter dem neumodischen Begriff steckt allerdings ein bereits altbekanntes Thema. Zwar sicherlich in anderer Form, aber die Art und Weise ist grundlegend dieselbe. Es geht um die Täuschung und Inszenierung von Fake-Profilen und ähnlichem. Wer sich in der heutigen Zeit mit jemandem trifft, der darf gespannt sein, wie viel von dem noch real ist, was man auf Profil-Fotos zuvor noch vorgefunden hat.

Doch wie kann das sein?


Ganz einfach. Instagram, Snapchat und Co haben den Trend vorgemacht: Filter, die uns attraktiver aussehen lassen. Sie glätten die Haut, bringen die Augen zum Leuchten, teilweise inszenieren sie sogar auf einem ungeschminkten Gesicht ein perfektes Make-up, ohne dafür auch nur eine Foundation oder auch nur eine/n Kajal / Mascara benutzt zu haben. Der Hautfarbton wirkt lebendiger, der Gesamteindruck, jugendlicher und ansprechender. Was sich hier wie eine kleine harmlose Schummelei anhört, hat allerdings inzwischen weitaus größere Ausmaße angenommen. Inzwischen ist es nämlich nicht nur möglich, sich auf ein paar Fotos ein paar Jahre jünger zu schummeln, nein, inzwischen sind es sogar mit gezielt automatischer Bild-Manipulation ganze Jahrzehnte.

Was sind die Folgen davon?


Die Folgen sind die gleichen, wie schon beim Lug und Trug davor. Was früher mit Fake-Bildern aus dem Internet von Betrügern umgesetzt wurde, lässt sich heute noch etwas cleverer umsetzen, da eine Rückwärtssuche mit manipulierten Bildern eben nicht mehr machbar ist. Insbesondere kriminell veranlagte Erwachsene, nutzen diese Praktik, um den Kontakt mit Jugendlichen herzustellen. Es werden also bewusst Identitäten gefälscht oder verfälscht. Ein Phänomen, welches vornehmlich in Chat-Portalen eine traurige Alltäglichkeit geworden ist. Mithilfe dieser Betrugsmasche werden nicht nur Treffen mit üblen Absichten organisiert, es wird auch darauf abgezielt, an sensible Inhalte von Jugendlichen und Heranwachsenden zu kommen.

Wie kann ich mich vor Cyber-Grooming schützen?

Hinterfrage stets deinen Gesprächspartner! Gerade am Anfang solltest du sehr vorsichtig in der Kommunikation mit einem neuen Gesprächspartner sein. Du kannst nie zu 100 % wissen, ob die Person tatsächlich auch der Mensch ist, für den er oder sie sich ausgibt. Lasse dir Zeit, wenn du jemanden kennenlernen möchtest, erst recht, wenn das gesamte Kennenlernen nur über das Internet stattgefunden hat. Jemand, der es mit dir ernst meint, der wird das verstehen. Besteht bei dir Interesse, dich mit einer Person treffen zu wollen, beharre auf Bild – und Videotelefonie. Zwar ist es vereinzelt auch für Kenner möglich, Videomaterial zu faken, aber den meisten wird sich diese Praktik der Kenntnis entziehen.

Greife auf Fake-Checks zurück!

Klingt vielleicht unverschämt für dein Gegenüber, aber im Zuge der wachsenden Möglichkeiten der Identität-Fälschungs-Praktiken wird man darauf auch sicher Verständnis hervorbringen. Wie kann ich überprüfen, ob jemand echt ist? Telefoniere häufiger mit deinem Gesprächspartner. Lass dich nicht abwimmeln mit irgendwelchen Ausreden. Wenn ein Treffen im Raum steht, sollte so ein Telefonat ja ohne weiteres möglich sein. Nutze verschiedene Videotelefonate-Dienste und verlange auch hierbei dies öfters betreiben zu wollen. Fordere ein Foto ein, auf dem beispielsweise ein Code oder eine Zahl darauf zu sehen ist. Und dies sollte möglichst zeitnah geschehen, sodass keine Möglichkeit besteht, Zeit aufzuwenden, die vom Gegenüber für Bild-Manipulationen genutzt werden könnte. Und tausche bitte auf gar keinen Fall intime und private Inhalte! (Siehe Beitrag: Gefahren beim Aufenthalt innerhalb des World Wide Web. Auf der gefährlichen Suche nach Bestätigung, Anerkennung und Geborgenheit.)


Treffe dich auf neutralem Raum und Boden!

Für ein eventuelles Treffen sollte insbesondere beim ersten Male ein neutraler Ort gewählt werden. Das kann ein Café oder eine Bar sein. Wichtig ist nur, das dort auch möglichst viele andere Menschen um dich herum zu sehen sind. Denn die wenigsten werden in Anwesenheit von anderen Personen auf dumme Gedanken kommen. Nun kannst du bei einem gemeinsamen Kaffee und / oder Kuchen deine Menschenkenntnis spielen lassen. Was sagt dir dein Bauchgefühl? Fühlst du dich sicher? Begegnet man dir mit Höflichkeit und Respekt, ohne zudringlich zu werden? Respektiert man deine Entscheidung, dich auf neutralem Gebiet zu treffen oder versucht man dich dazu zu überreden, in die Wohnung oder in ein Hotel zu wechseln? Lasse stets Vorsicht walten! Diese ganzen Vorsichtsmaßnahmen mögen für dich und dein Gegenüber eventuell Unbehagen auslösen, doch gut Ding will Weile haben. Es ist ja nicht für die Ewigkeit so, denn wenn ihr euch erstmal besser kennt, dann ist vieles entspannter.


Das wars von mir, ein weiterer Beitrag zum Thema Jugendschutz


Eure Mely




Information zum Beitrag



In diesem Beitrag werden sehr viele Fachbegriffe bzw. Bezeichnungen, aus einer generationsbedingten Umgangssprache verwendet. Solltest du auf einen Begriff stoßen, mit dem du nichts anfangen kannst, so lasse es mich wissen. Ich erkläre dir den entsprechenden Begriff dann gerne im genaueren. Gleiches gilt auch, solltest du generelle Fragen zu meinem Beitrag haben. Ich beantworte sie dir gerne.


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gender Usuri
jugendschutz jugendschutz
Usuri
time Gepostet am 2023.04.19, 00:46 Uhr

Hallo mein Name ist Usuri und bin seit gut eineinhalb Jahre hier im Cleef. Viele kennen mich vielleicht auch schon aus dem Forum und mich
deswegen auch schon etwas besser kennen. Ich werde versuchen in der nächsten
Zeit einige Beträge über Jugendschutz und Gefahren im Internet hier
reinzustellen. Es wird nicht leicht werden weil meine Vorgängerin ganze Arbeit
geleistet hat und schön so viel drüber geschrieben hat und im Grunde alles zum Ausdruck
gebracht hat. Ich bin nicht so gut und hab vielleicht auch nicht so viel Erfahrung
damit wie sie, aber ich werde mich damit mehr beschäftigen und immer mal wieder
hier was reinstellen was das Thema Jugendschutz betrifft. Dieses Thema heute
habe ich bewusst genommen. Mir ist was aufgefallen beim Ansehen der Freundeslisten
der User was mich sehr erschrocken hat. Ich denke dazu muss man nicht viel
schreiben.   
 
 
Liebe User und/oder Erziehungsberechtigte,
 
stellen Sie sich Folgendes vor: Ihr Kind chattet überdas erste Smartphone mit einem Online-Kontakt, den es noch nie zuvor getroffen
hat. Diese Person gibt sich als gleichaltrig aus, fragt nach persönlichen
Informationen, Fotos oder Videos – und schlägt vielleicht sogar ein Treffen
vor. Solche Online-Kontakte können extrem gefährlich werden. Besonders schlimm
wird es, wenn Kinder sich aus Scham oder Furcht vor einem Internetverbot nicht
an ihre Eltern wenden.

Wie gehenTäter im Internet vor?
 
Nach Aussagedes Landeskriminalamts NRW sind es meistens Männer, die im Internet
Minderjährige sexuell anmachen. Sie verfolgen generell sehr ähnliche
Strategien:
1.    Oft nutzen sie anonyme Usernamenoder Fake-Profile, um sich als Kinder oder Jugendliche auszugeben.
 
2.    Selten geht es direkt um sexuelleThemen. Stattdessen bauen Täter zuerst Vertrauen auf.
 
3.    Viele Täter schlagen kurz daraufvor, auf einen privaten Chat, Messenger oder Videochat auszuweichen. So
verhindern sie, dass jemand mitliest und ihr Verhalten an die Plattform meldet.
 
4.    Häufig soll das Kind seineTelefonnummer herausgeben, damit der weitere Kontakt direkt über das Smartphone
geschehen kann. Auf diese Weise hat die betreffende Person jederzeit
"Zugriff" auf das Kind. In diesem Alter sind Kinder unsicher, wenn es
darum geht, sich abzugrenzen oder die Kommunikation abzubrechen. Außerdem
erscheint das Verbotene für viele zunächst noch spannend. 
 
5.    Mit der Zeit fordert der Täter dasKind zu sexuellen Handlungen auf. Spätestens jetzt macht sich die Person klar
strafbar. Zum Beispiel soll das Kind Nacktfotos schicken oder sich leicht
bekleidet filmen ("Livestream-Missbrauch"wink. Manche Täter verlangen,
dass das Kind per Webcam bei sexuellen Handlungen zusieht oder mitmacht.
 
6.    Um zu erreichen, dass das Kindsexuell aktiv wird, machen Täter zunächst eindeutige Komplimente. Manche
versprechen Geld und Geschenke für Bilder.
 
7.    Weigert sich das Kind, freizügigeAufnahmen von sich oder anderen Kindern zu teilen, bauen Täter enormen
psychischen Druck auf. Sie drohen mit dem Ende der "Freundschaft"
oder versuchen das Kind über bereits anvertraute Geheimnisse oder Dateien zu
erpressen.


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gender Usuri
jugendschutz jugendschutz
Usuri
time Gepostet am 2023.06.02, 14:03 Uhr

Liebe Eltern und/oder Erziehungsberechtigte,
stellen Siesich Folgendes vor: Ihr Kind chattet über das erste Smartphone mit einem
Online-Kontakt, den es noch nie zuvor getroffen hat. Diese Person gibt sich als
gleichaltrig aus, fragt nach persönlichen Informationen, Fotos oder Videos –
und schlägt vielleicht sogar ein Treffen vor. Solche Online-Kontakte können
extrem gefährlich werden. Besonders schlimm wird es, wenn Kinder sich aus Scham
oder Furcht vor einem Internetverbot nicht an ihre Eltern wenden.
Wie gehen Täter im Internet vor? Nach Aussage des LandeskriminalamtsNRW sind es meistens Männer, die im Internet Minderjährige sexuell anmachen.
Sie verfolgen generell sehr ähnliche Strategien:

  1. Oft nutzen sie anonyme Usernamen oder Fake-Profile, um sich als Kinder oder Jugendliche
    auszugeben.
     
  2. Selten geht es direkt um sexuelle Themen. Stattdessen bauen Täter zuerst Vertrauen auf.
     
  3. Viele Täter schlagen kurz darauf vor, auf einen privaten Chat, Messenger oder
    Videochat auszuweichen. So verhindern sie, dass jemand mitliest und ihr
    Verhalten an die Plattform meldet.
     
  4. Häufig soll das Kind seine Telefonnummer herausgeben, damit der weitere Kontakt direkt
    über das Smartphone geschehen kann. Auf diese Weise hat die betreffende
    Person jederzeit "Zugriff" auf das Kind. In diesem Alter sind
    Kinder unsicher, wenn es darum geht, sich abzugrenzen oder die
    Kommunikation abzubrechen. Außerdem erscheint das Verbotene für viele
    zunächst noch spannend. 
     
  5. Mit der Zeit fordert der Täter das Kind zu sexuellen Handlungen auf. Spätestens jetzt
    macht sich die Person klar strafbar. Zum Beispiel soll das Kind Nacktfotos
    schicken oder sich leicht bekleidet filmen ("Livestream-Missbrauch"wink.
    Manche Täter verlangen, dass das Kind per Webcam bei sexuellen Handlungen
    zusieht oder mitmacht.
     
  6. Um zu erreichen, dass das Kind sexuell aktiv wird, machen Täter zunächst eindeutige
    Komplimente. Manche versprechen Geld und Geschenke für Bilder.
     
  7. Weigert sich das Kind, freizügige Aufnahmen von sich oder anderen Kindern zu teilen, bauen
    Täter enormen psychischen Druck auf. Sie drohen mit dem Ende der
    "Freundschaft" oder versuchen das Kind über bereits anvertraute
    Geheimnisse oder Dateien zu erpressen.


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gender Usuri
jugendschutz jugendschutz
Usuri
time Gepostet am 2023.06.21, 13:18 Uhr

Update für den Jugendmedienschutz
Um Belästigung,Beleidigung, Abzocke sowie klare Alterskennzeichnungen und Regeln  im Internet wirksam begegnen zu können, hat das Bundeskabinett den
von Bundesfamilienminister/in vorgelegten Entwurf eines modernen Jugendschutzgesetzes beschlossen. Um diese Risiken wirksam zu begegnen

Zocken, chatten, posten: Nicht erst seit den Corona bedingten Einschränkungen ist es für Kinder und
Jugendliche selbstverständlich, digitale Medien in ihrem Alltag zu nutzen. Im
digitalen Raum verbringen sie viel Zeit. Dort tauschen sie sich aus, spielen, hören
Musik. Dabei werden sie aber sehr häufig auch mit Bildern, Videos oder
Kommentaren konfrontiert, die sie ängstigen. 41 % der Kinder und Jugendlichen
fühlen sich im Internet gemobbt, beschimpft und beleidigt oder massiv von
Fremden belästigt und bedrängt.

Das neue Jugendschutzgesetz schafft:

  • Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Interaktionsrisiken wie Mobbing, sexueller Anmache oder Kostenfallen
  • Orientierung für Eltern, Fachkräfte und Jugendliche durch einheitliche Alterskennzeichen
  • Durchsetzung der Regelungen auch gegenüber ausländischen Anbietern, die Kinder und Jugendliche besonders  viel nutzen. 
 
Zahlen und Fakten
  • 9- bis 17-jährige sind täglich im Schnitt 2,4 Stunden online.
  • Wenn Kinder und Jugendliche im Netz surfen, dann tun sie das weit überwiegend auf ausländischen Plattformen.
  • Über 40 % der 10- bis 18-Jährigen haben im Internet bereits negative Erfahrungen gemacht; über 1 Million
  • von ihnen haben etwas gesehen, das sie geängstigt hat.
  • 800.000 der 10- bis 18-Jährigen wurden bereits im Netz beleidigt oder gemobbt.
  • 250.000 Kinder wurden von Erwachsenen mit dem Ziel sexuellen Missbrauchs kontaktiert.
  • 70 % der Mädchen und Frauen sind bei der Nutzung sozialer Medien von digitaler Gewalt betroffen.


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gender Buzlumbe
crown crown
Buzlumbe
time Gepostet am 2023.06.22, 00:07 Uhr


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gender Usuri
jugendschutz jugendschutz
Usuri
time Gepostet am 2023.06.23, 11:41 Uhr

Buzlumbe ich möchte mich an dieser stelle mal bei dir bedanken. Ich sehe dich hier in sehr vielen Themen im Forum wo du unterwegst bist. Mach bitte weiter so. Lg Usuri


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